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14 Kommentare

Valério Marco Schreier

27.01.2017, 12:06 Uhr

Grundsätzlich sind die Argumente von Herr Mosimann nicht falsch, allerdings hat sich der Standard über die Jahre stark verbessert (Stand Januar 2017). Zudem stört mich die aggressive Haltung und Verwendung von Begriffen wie "Zwangslüftung" um den 'unwissenden' Laien negativ zu beeinflussen. Dadurch stellt sich die Glaubwürdigkeit von Herrn Mossimann in diesem Bericht durch Eigenverschulden eher fragwürdig dar. Minergie ist für mich mittlerweile eher problematisch durch die unnötigen Kosten, welche - während des Planungsprozesses - entstehen und so dem Verein Minergie unnötige Zusatzeinnahmen einbringt, als die Energiebilanz. Diese ist wichtig und kann mit ebenbürdigen Vorschriften erreicht werden, muss aber nichts zwangsläufig mittels eines teuern Minergie-Zertifikates erreicht werden.

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Rahel Reichlin

25.08.2012, 12:10 Uhr

Die von Redaktor Thomas Wehrli aufgegriffene und von Markus Mosimann dargelegte Thematik ist in der Tat von grösster Wichtigkeit. Äusserst lesenswert ist übrigens das von Mosimann mitverfasste Buch «Das Holzhaus der Zukunft» (2012, Rotpunktverlag). Es legt das Thema noch umfassender und differenzierter dar, als dies im - guten - Interview möglich war.

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andrea zimmermann

24.08.2012, 09:48 Uhr

Danke Herr Mosimann. Das Bauen mit bewährten Materialien und Techniken (Lehm, Kalk, Holz, Hanf etc.) ist nicht nur nachhaltig sondern auch gesund und sinnlich. Lebensqualität die keine Flucht in die Karibik mehr braucht. Minergie ist wie ein Biomüsli vom coop mit Hafer aus Kanada, Sonnenblumenkernen aus China und Dinkel aus Südamerika. Es hinkt!

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Alain Mohler

24.08.2012, 08:47 Uhr

Markus Mosimann hat vollkommen recht, das Minergie-Haus vorzuschreiben ist ein Witz.
Die Auswahl und die Dimensionierung der Werkstoffe ist so übertrieben worden, dass eine negative Energiebilanz entsteht. Die Energie für Herstellung und Entsorgung gilt es einzurechnen.
Zudem; Zwangsbelüftungen werden mit den Jahren zu Bekterienschleudern die nicht oder nur ungenügend unterhalten werden können.

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Martial Callair

23.08.2012, 22:08 Uhr

Minergie, Solarenergie, Erdenergie und mehr sind absolut in! In 10 Jahre ist alles vorbei. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus aus den 30er Jahre, gut isoliert, Mauerwerk intakt, wir heizen teils mit Öl und mit Holz, Cheminée mit Umluft. Bis dahin hatten wir nie Mängel festgestellt. Wenn wir dieses Haus mit Dachisolation, Fenster usw. würden ausrüsten, würde es mehr als das Haus/Land kosten. NEIN!!

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Andreas Schwander

23.08.2012, 11:53 Uhr

Ich kenne Leute mit Häusern aus biologischen Materialien,die die Lüftung nun nachrüsten, mit hässlichen Überputzleitungen. Keine Lüftung bedingt in einem sehr gut isolierten Haus massiv stärkeres Lüften, dadurch im Winter stärkere Temperaturschwankungen, mehr Brennholzverbrauch, längere Anwesenheitszeit daheim (die einen oder andern müssen zur Arbeit) oder computergesteuerte Fensterantriebe.

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Eugen Motz

23.08.2012, 11:08 Uhr

Herr Mosimann hat völlig Recht. Allerdings wird er ziemlich erfolglos bleiben, denn: die Lobby, die hinter dem sogenannten "Minergie-Standard" steht ist weit grösser und einflussreicher und das eigentliche Ziel ist ja nur, dass gewisse Berufsgruppen und Hersteller Geld machen.
Aber das interessiert den Bundesrat nicht, "Minergie" klingt einfach gut, ist aber nur populistisch.

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Fred Baumann

23.08.2012, 10:54 Uhr

Kann ich nur bestätigen. Habe für einige Kunden gebaut, die zwar "Minergie-Standard" verlangten, aber auf das Zertifikat verzichteten, weil sie keine Lüftung wollten.
Lehm, Zellulose- oder Holzfasern sind ideale Materialien, um den Feuchtehaushalt zu regulieren. Man braucht keine Lüftung, wenn man richtig baut.
P.S.: Man spricht heute nur noch von Dampfbremsen und nicht von -sperren.

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Reto Häner

23.08.2012, 10:38 Uhr

Ich stimme Hernn Mosimann vollkommen zu. Versuche ich doch beim Isolieren weg von Stein / Glaswolle zu kommen, hin zu Schaafwolle ( welche in der Schweiz jährlich zu Tonnen verbrannt werden muss weil es an Abnehmern fehlt ) oder Alternativen aus der Natur. Wie Holz oder Graswolle welche das Klima selber regulieren können. Woher etwas kommt und wie es Produziert wurde interessiert noch niemanden.

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Konrad Duden

23.08.2012, 10:40 Uhr

Bauen nach Minergie-Richtlinien mag ja tatsächlich eine Kunst sein, dennoch wird beim Artikel über den «Minergie-Standart» ein fragwürdiger Rechtschreibe-Standard verwendet.

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will williamson

23.08.2012, 10:32 Uhr

Die Ausführungen von Markus Mosimann tönen sehr plausibel. Holz ist umweltfreundlich und mit den heutigen Fertigungstechnologien können einwandfreie Bauten hergestellt werden. Zudem ist in grösserem Umfang Vorfertigung in der Werkstatt möglich.

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Ronnie König

23.08.2012, 10:26 Uhr

Mosimann hat völlig recht. Es gibt so viele intelligente Lösungen. Gerade in der Schweiz wo wir noch Holz im Überschuss haben. Holz hat viele Vorteile. Kombiniert mit anderen Materialien lässt sich viel sparen. Beim Bau und später. Und die technischen Spielereien sind eh nur Ersatzhandlungen. Aber das Lavabo darf ruhig schön designet sein. Und Plättli halten ewigs. Zwangslüftung=Fehlentwicklung

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Max Wartenberg

24.08.2012, 15:38 Uhr

"Zwangslüftung=Fehlentwicklung". Stimme überein. Habe soeben bei Bekannten erlebt, wie an einem +30°-Nachmittag durch die Zwangslüftung heisse Luft in die Wohnung gepresst wurde. Storen runter, etc. nützt da nichts mehr, es war einfach unangenehm heiss in der Wohnung.

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Jürg Tanner

23.08.2012, 11:03 Uhr

Ersatzhandlungen ...? Technisch, oder psycholig. bez. auf Sozialstatusebene gemeint? (Beispiel: Elektrische Beschattungsantriebe sind komfortabel und äusserst sinnvoll, wenn auch Luxus). Noch besser ist Architektur, welche die saisonalen Sonnenstände einbezieht. Giebt's aber kaum. Trotz Marsmission.

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