Kilometerlange schmierige Spur verursacht Unfälle

Eine noch nicht definierte Verschmutzung hat auf der Autobahn A2 zu Unfällen und Behinderungen geführt. Die Strecke vom Südportal bis Altdorf musste gesperrt werden.

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Eine Dreckspur, die sich über hundert Kilometer vom Tessin bis in den Kanton Luzern erstreckte, hat heute die Autobahn A2 schmierig gemacht und Unfälle verursacht. Der Verkehr von Süden Richtung Norden wurde dadurch behindert.

Auf der Autobahn im Kanton Uri ereigneten sich in Fahrtrichtung Nord zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr drei Unfälle. Bei den Unfällen wurden vier Personen verletzt, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte.

Die Polizisten hätten bei allen drei Unfallstellen eine schmierige, nicht näher definierbare Spur auf der Fahrbahn festgestellt, teilte die Kantonspolizei Uri mit. Die Verschmutzung dürfte für die Unfälle verantwortlich gewesen sein.

Die Kantonspolizei Uri stellte darauf fest, dass sich die Spur vom Tessin her durch das ganze Kantonsgebiet erstreckte. Auch auf dem A2-Teilstück im Nachbarkanton Nidwalden kam es zu mehreren Unfällen. Ob diese wegen der Verschmutzung geschehen seien, werde abgeklärt, sagte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage.

Hinweise auf Verursacher

Nach Angaben eines Sprechers der Tessiner Kantonspolizei begann die Spur im Gebiet Quinto und somit unweit des Südportals des Gotthardstrassentunnels. Sie endete bei der Raststätte Neuenkirch, wie ein Sprecher der Luzerner Polizei sagte. Unfälle gab es in den Kantonen Tessin und Luzern nicht.

Die Reinigung der Fahrbahn störte den Strassenverkehr vom Süden in den Norden erheblich. Die A2 wurde vom Gotthardsüdportal in Airolo TI bis Altdorf Richtung Nord komplett gesperrt. Im Kanton Nidwalden wurde der Verkehr einspurig geführt. Der Schwerverkehr wurde über die San-Bernardino-Route (A13) umgeleitet. Im Kanton Uri mussten die Autos die Kantonsstrasse benutzen. Auf beiden Ausweichrouten kam es nach Angaben des TCS zu Verkehrsüberlastungen.

Wer die Dreckspur verursacht hat, ist noch nicht bekannt. Zum Verursacher bestünden Hinweise, teilte die Kantonspolizei Uri mit. Diesen werde nachgegangen. (sep/sda)

Erstellt: 26.07.2017, 11:59 Uhr

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