Umstrittener Zuger Regierungsrat zögert Entscheid hinaus

Beat Villiger hat sich noch nicht festgelegt, ob er nach seiner Affären-Beichte zurücktritt oder die Wiederwahl annimmt. Er fordert mehr Zeit.

In den Schlagzeilen: der umstrittene Zuger Regierungsrat Beat Villiger.

In den Schlagzeilen: der umstrittene Zuger Regierungsrat Beat Villiger. Bild: Keystone

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Der am vergangenen Sonntag wiedergewählte Zuger Regierungsrat Beat Villiger (CVP) hat sich noch nicht entschieden, ob er die Wahl annimmt. Kurz vor der Wahl hatte ein Bericht über eine aussereheliche Affäre für Schlagzeilen gesorgt.

Villiger hatte das drittbeste Ergebnis erzielt. Trotz dieses Wahlerfolgs habe sich Villiger in direkter Absprache mit seiner Partei entschlossen, mehr Bedenkzeit über seine politische Zukunft als Regierungsrat zu nehmen, wie er und die CVP am Donnerstag mitteilten. Zu «gegebener Zeit» werde man über die gemeinsamen Absichten informieren. Bis dahin würden keine Medienanfragen entgegengenommen, heisst es in der Mitteilung.

Villiger geriet wenige Tage vor den Wahlen in die Schlagzeilen, weil er einer Frau ein Auto ausgeliehen hatte, obwohl diese keinen Fahrausweis besass. Diese Frau war zudem seine frühere Geliebte, mit der er eine gemeinsame Tochter hat, wie er gegenüber dem «SonntagsBlick» zugab. Ins Rollen gebracht hatte die Sache das Onlinemagazin «Republik». (nlu/sda)

Erstellt: 11.10.2018, 11:47 Uhr

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