Tennis

Federer beendet Negativserie gegen Murray

Roger Federer kann gegen Andy Murray doch noch gewinnen.

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Der Weltranglisten-Erste schlug die neue Nummer 2 des Rankings nach vier Niederlagen in Folge 6:2, 7:6 (10:8) und qualifizierte sich damit im Masters-1000-Event in Cincinnati für den Final gegen Novak Djokovic.

Fast ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seit Federer Murray letztmals bezwungen hatte. Nach dem Triumph im Final des US Open hatte er in Madrid, beim Masters in Schanghai sowie in diesem Jahr in Doha und in Indian Wells den Kürzeren gezogen. Den Zeitpunkt, die Niederlagen-Serie gegen den Schotten zu beenden, hätte Federer nicht besser wählen können. Der Sieg wird ihm nicht nur für den Final vom Sonntag, sondern auch für die Titelverteidigung im am übernächsten Montag in Flushing Meadows beginnenden US Open zusätzliche Motivation geben. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres hat Federer in den vergangenen fünf Jahren stets gewonnen.

Federer hatte es vorerst eilig. Für den Gewinn des ersten Durchgangs benötigte er lediglich eine halbe Stunde. Der Baselbieter war in jeder Phase der dominierende Spieler, setzte Murray bei jeder Gelegenheit unter Druck und versuchte, meist mit Erfolg, die Ballwechsel kurz zu halten. Er brachte zwar nur 36 Prozent erster Aufschläge ins Feld. Gleichwohl gestand er dem Schotten keine einzige Möglichkeit zum Break zu.

Im zweiten Satz glich sich das Geschehen aus; die beiden Kontrahenten zogen ins Tiebreak ein, ohne dem anderen eine Chance zum Servicedurchbruch zugestanden zu haben. In der Kurzentscheidung führte Federer 3:0 und 4:1, gab den Vorsprung aber wieder preis und hatte bei 5:6 und 7:8, bei jeweils eigenem Aufschlag, Satzbälle abzuwehren. Er selber profitierte nach zwei vergebenen Matchbällen schliesslich von einem Doppelfehler Murrays, um den dritten Erfolg im neunten Duell mit dem Briten sicherzustellen.

Im Final trifft Federer, der das Turnier in Cincinnati 2005 und 2007 gewonnen hatte, am Sonntagabend gegen 18:30 Uhr auf Novak Djokovic. Die serbische Weltnummer vier schlug im zweiten Halbfinal Rafael Nadal klar mit 6:4, 6:1.

Erstellt: 23.08.2009, 07:40 Uhr

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