Die Hoffnung schwindet für den HSV

In der Bundesliga verlieren die designierten Absteiger Köln und Hamburg. Frankfurt und Gelson Fernandes müssen bei Leverkusen mit 1:4 ebenfalls einstecken.

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Der Bundesliga-Abstieg der Traditionsklubs Hamburg und Köln steht nach Niederlagen in der 30. Runde unmittelbar bevor. Das Duo muss darauf hoffen, dass Mainz am Montag gegen Freiburg nicht gewinnt.

Seit Wochen wird in Hamburg und Köln vom «Spiel der letzten Chance» gesprochen und geschrieben. Nach der fünftletzten Runde dürfte nun aber auch den grössten Optimisten klar sein, dass der HSV nach dem schmeichelhaften 0:2 bei Hoffenheim und der 1. FC Köln nach dem 1:2 in Berlin nicht mehr zu retten sind. Der Rückstand auf den rettenden 15. Rang beträgt acht respektive neun Punkte. Und sollte Mainz (16.) im Duell mit Freiburg (15.) erstmals seit zwei Monaten wieder einen Sieg einfahren, wäre auch der Barrage-Platz gleich weit entfernt.

Der HSV hatte am letzten Wochenende mit dem 3:2-Sieg gegen Schalke ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben. Vom grossem Aufbäumen war in Sinsheim indes nichts mehr zu spüren. Das Resultat von 0:2 durch einen Doppelschlag von Serge Gnabry und Adam Szalai innert sechs Minuten in der ersten Halbzeit – entstanden nach haarsträubender Abwehrarbeit – fiel überaus gnädig aus. Der HSV, seit der Gründung der Bundesliga 1963 noch nie abgestiegen, hätte wie am 10. März in München (0:6) auch gegen Hoffenheim mindestens sechs Gegentore kassieren können. Dreimal bewahrten Latte oder Pfosten die Mannschaft von Christian Titz vor einer noch deutlicheren Niederlage.

Auch der 1. FC Köln, der erste Meister der Bundesliga-Geschichte, kann nach vier Saisons in der höchsten Liga mit der Europa-League-Qualifikation vor einem Jahr als Höhepunkt die Planung für die Spielklasse tiefer vorantreiben. Wie dem HSV raubte auch den letztklassierten Kölnern zwei Gegentore innert weniger Minuten die Hoffnung. Hertha Berlins Stürmer Davie Selke machte mit seinen Saisontreffern 6 (50.) und 7 (53.) aus einem 0:1 ein 2:1. Und auch Köln hatte unmittelbar davor vogelwild verteidigt.

Im Spiel nach dem bekannt gewordenen Abgang von Trainer Niko Kovac zu Bayern München kassierte Frankfurt die fünfte Auswärtsniederlage in Folge. Im Duell zweier Cup-Halbfinalisten unterlag die Eintracht in Leverkusen 1:4 und figuriert erstmals seit Ende Januar nicht mehr in den Top 6. Matchwinner für Leverkusen war der nun 14-fache Torschütze Kevin Volland mit einem Hattrick zwischen der 71. und 88. Minute. (mrm/sda)

Erstellt: 14.04.2018, 18:02 Uhr

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