Die Maulwurfaffäre bei den Bayern

Offenbar ist aus Pep Guardiola ein Überwacher und Hardliner geworden. Das berichtet der «Kicker» unter Berufung auf einen Spieler, der anonym bleiben will.

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Die Bayern tanzen in der Meisterschaft, im Pokal und in der Champions League noch auf drei Hochzeiten. Doch die Atmosphäre beim deutschen Rekordmeister soll massiv gestört sein. «Die Stimmung in der Mannschaft ist nicht gut», zitiert der «Kicker» einen Bayernprofi, der nicht genannt werden will.

Das hänge zum einen mit den vielen verletzten Spielern zusammen, aber auch mit dem Verhältnis der Stars zu Guardiola, das zwischenmenschlich getrübt sein soll. Das Fachmagazin beruft sich auf den anonym bleibenden Profi, der auch noch behauptet, dass es im Kader «brodle». Es könne sogar zu einer Explosion kommen, wenn die Verletzten zurück seien. «Wenn alle Spieler fit sind, kracht es», prophezeit der Maulwurf.

Guardiola hat offenbar den Ton drastisch verschärft und die Spieler zu mehr Professionalität angemahnt. Er habe vor versammelter Mannschaft das Übergewicht mehrerer Profis scharf kritisiert. Die Spieler sollen in der vergangenen Woche auch eine E-Mail erhalten haben, in der sie vom Club aufgefordert worden sein sollen, sich an freien Tagen offiziell abzumelden. Man will damit offenbar vermeiden, dass sich Spieler einen Kurztrip ins Ausland gönnen. Intern soll auch über den Zapfenstreich debattiert worden sein.

Guardiola selbst fühlt sich offenbar unter Druck, weil er in seiner letzten Saison in München endlich auch die Champions League gewinnen will. Schon in seiner Anfangszeit in München suchte Guardiola nach einem Maulwurf, der in den Medien aus dem Innenleben der Mannschaft ausplauderte. «Egal, wer es ist, es werden Köpfe rollen. Denjenigen schmeisse ich raus. Er wird nie wieder unter mir spielen», versprach Guardiola damals. Gefunden wurde der Gesuchte allerdings bis heute nicht. (tn)

Erstellt: 28.01.2016, 17:29 Uhr

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Stand: 20.05.2017 17:30

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