«Es war wie immer gegen Lausanne»

FCB-Aussenverteidiger Michael Lang über die Basler Probleme mit den Romands.

Die Basler Samuele Campo, Geoffroy Serey Die, Albian Ajeti und Michael Lang (von links) freuen sich über das Goal zum 2:1.

Die Basler Samuele Campo, Geoffroy Serey Die, Albian Ajeti und Michael Lang (von links) freuen sich über das Goal zum 2:1.

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Michael Lang war an der entscheidenden Szene in der Nachspielzeit beteiligt. Den Bua-Eckball brachte der 27-Jährige per Kopf zur Mitte, wo Albian Ajeti goldrichtig stand. Entsprechend erleichtert zeigte sich der Mann, der bislang gegen die Romands immer durchgespielt und zwei Tore erzielt hatte. Zuletzt gelang ihm ein Treffer vor Monatsfrist im Nachtragsspiel auf der Pontaise, was zugleich bis heute das letzte Goal des Aussenverteidigers ist.

BaZ: Michael Lang, auf den Rängen wirkten die Fans mit zunehmender Spieldauer immer ungeduldiger. Wie war die Gemütslage auf dem Feld?
Wir versuchten, geduldig zu bleiben, da wir wissen, welche Qualität in unserem Team steckt. Aber eben, es war ein Spiel gegen Lausanne …

Was meinen Sie damit?
Es war wie immer gegen Lausanne. Wir tun uns gegen diesen Gegner in dieser Saison recht schwer. Es war sicher kein überragender Auftritt von uns.

Haben Sie eine Erklärung dafür?
Heute war es so, dass wir stark begonnen haben, dem Spiel den Stempel aufdrückten, den Ball gut laufen liessen und Chancen kreierten. Alles lief also nach Plan, auch der frühe Führungstreffer durch Kevin Bua spielte uns in die Karten. Doch dann leisteten wir uns eine Phase, in der wir zu viele Ungenauigkeiten in unserem Spiel hatten.

Das dürfte den Gästen Mut gemacht haben.
Ja, wir merkten, dass es schwierig werden würde, wenn wir so auftreten. Denn Lausanne agierte clever und machte die Räume eng. Vor allem stellte unser Gegner die Mitte gut zu.

Was war denn das Problem?
Entscheidend war, den richtigen Mix in der Spielgestaltung zu finden. Einerseits mussten wir eben geduldig bleiben und offensiv nach vorne spielen, andererseits defensiv weiterhin konzentriert arbeiten.

Am Ende ging die Rechnung trotz dieser Schwierigkeiten auf.
Ja, und das Ergebnis erinnerte mich an die letze Saison, als wir drei Duelle gegen Lausanne in den Schlussminuten noch zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Nun war das Glück wieder auf unserer Seite.

Mit diesem 2:1 schloss der FCB eine erfolgreiche Woche ab. Läuft also alles nach Plan?
Insgesamt dürfen wir zufrieden sein. Wir haben nun in einer Woche drei Spiele absolviert und alle gewonnen. Das stimmt mich für die nächsten Aufgaben zuversichtlich. (Basler Zeitung)

Erstellt: 16.04.2018, 09:50 Uhr

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