FCZ pokert um Amine Chermiti

Vieles deutet auf einen Wechsel des tunesischen Nationalstürmers zu den Zürchern hin.

In Verhandlungen: Herthas Amine Chermiti (r.) könnte zum FC Zürich wechseln.

In Verhandlungen: Herthas Amine Chermiti (r.) könnte zum FC Zürich wechseln. Bild: Reuters

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Yassine Chikhaoui und Chaker Zouaghi werden heute Morgen auf der Allmend Brunau mit dem FC Zürich das Training aufnehmen. Chikhaoui hatte nach Saisonschluss mit dem FCZ noch Länderspiele mit Tunesien bestritten, dem neuen Defensiv-Allrounder Zouaghi wurden längere Ferien zugestanden, da er noch bei seinem Klub Etoile du Sahel engagiert war.

Einiges deutet nun darauf hin, dass der FCZ bald einen dritten Tunesier verpflichten wird. Der 22-jährige Stürmer Amine Chermiti steht noch bei Hertha Berlin unter Vertrag, doch Spieler und Klub haben sich längst auseinandergelebt. Nach einer durchschnittlichen Saison 2008/09 (10 Spiele, kein Tor) liehen die Berliner Chermiti für 900'000 Euro ein Jahr an den saudiarabischen Topklub Al-Ittihad aus. Dort verdiente er viel, spielte aber auch nicht regelmässig.

Hertha wollte Gehalt reduzieren

Als Chermiti dieser Tage in die deutsche Hauptstadt zurückkehrte, wollten die abgestiegenen Berliner seinen Vertrag neu verhandeln und seine Bezüge auf die Verhältnisse der 2. Bundesliga reduzieren. Chermiti lehnte ab. Die Hertha-Verantwortlichen ihrerseits scheinen nicht bereit, eine Option zu ziehen, die ihnen ermöglichen würde, Chermiti zum gleichen Gehalt wie in der 1. Bundesliga weiterzubeschäftigen. Manager Michael Preetz sagt: «Ich bin schwer enttäuscht. Ein Spieler wie Raffael hat die neuen Bedingungen akzeptiert, Chermiti aber weigert sich.»

Es zeichnet sich ab, dass Chermiti, für den Hertha 2,2 Millionen Euro Ablöse an Etoile du Sahel bezahlte, Berlin verlassen – und nach Zürich wechseln wird. Der FCZ und er stehen schon lange und permanent in Kontakt. Lucien Favre wollte ihn schon zu seinen Zürcher Zeiten verpflichten. Gelungen ist ihm der Transfer erst als Trainer von Hertha.

Dem Vernehmen nach haben die Berliner die Ablösesumme für Chermiti bei einer Million Euro angesetzt. Dem FCZ, der sein Interesse am 18-fachen tunesischen Nationalspieler nicht verhehlt, ist dieser Betrag (noch) zu hoch. Sportchef Fredy Bickel sagt: «Chermiti spricht sehr gut Deutsch, er wäre beim FCZ wohl rasch integriert. Solange er aber seine Vertragssituation mit Hertha nicht bereinigt hat, müssen wir abwarten.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.06.2010, 07:33 Uhr

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