Janko bekennt sich zum FCB

Via Facebook nimmt EM-Teilnehmer Marc Janko allfälligen Wechselgerüchten den Wind aus den Segeln. Dem Österreicher gefällt es in Basel ausgezeichnet.

«Es ist an der Zeit, danke zu sagen», schreibt Marc Janko an die FCB-Anhänger.

«Es ist an der Zeit, danke zu sagen», schreibt Marc Janko an die FCB-Anhänger. Bild: Facebook/Marc Janko

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Er war einer der Top-Transfers des FC Basel. Aus der australischen Fussball-Provinz gekommen schlug Marc Janko beim FCB ein wie eine Bombe. Der Österreicher war geholt worden, um die grossen Fussstapfen von Marco Streller zu füllen – und er tat dies. Zwar nicht eins zu eins, denn der kantige Janko ist ein anderer Typ Spieler als Streller. Doch er traf am Laufmeter. Nur eine Muskelverletzung im Frühjahr verhinderte wohl, dass er Torschützenkönig wurde. Dennoch liegt er mit 16 Treffern nur drei Tore hinter Munas Dabbur.

Was Janko aber gemeinsam hat mit Streller, ist seine integrative Funktion. Er ist nicht nur ein intelligenter Strafraumstürmer, sondern kümmert sich auch abseits des Platzes um das Kollektiv, dient als Vorbild für die jüngeren Spieler und ist allgemein sehr beliebt im Team. Ähnlich übrigens wie in der österreichischen Nationalmannschaft, in der er gesetzt ist. Marcel Koller baut auf den Hünen.

Klar, dass da Gerüchte aufkommen, wie jüngst im «Blick», Janko liebäugle mit einem Transfer nach England. Basis dafür bildete eine Aussage des Österreichers zu einem österreichischen Sportmagazin: «Ich traue mir schon zu, die nächsten beiden Jahre in England zu spielen.» Nicht mehr, nicht weniger. Rund um die anstehende Europameisterschaft in Frankreich wird es davon wohl noch mehr geben. Um diesen schon im Vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat sich Janko via Facebook direkt an die FCB-Fans gewendet. Es endet mit dem Satz: «Freue mich jetzt schon auf die nächsten Saison mit dem FC Basel.» Mit diesem Bekenntnis zu Basel dürfte dann wohl alles gesagt sein:

(ker)

Erstellt: 27.05.2016, 10:41 Uhr

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