Chennai City FC: Verdacht entkräftet

Der neue Partnerverein vom FC Basel stand im Verdacht, ein Spiel manipuliert zu haben. Die Liga stellte jedoch keine Unregelmässigkeit fest.

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Die erste Aufregung war wie immer gross: Gemäss übereinstimmenden Medienberichten untersuche der indische Fussball-Verband das letzte Saisonspiel des Chennai City FC. Dieses gewann der neue Partnerclub des FC Basel nach 0:1-Pausenrückstand mit 3:1 gegen Minerva Punjab und sicherte sich so den Meistertitel. Die Partie – so der Verdacht – soll manipuliert gewesen sein.

Allerdings entkräftet die All India Football Federation (AIFF) diese Anschuldigung bereits nach ersten Abklärungen. Demzufolge soll man sich nicht nur mit den involvierten Parteien ausgetauscht haben, sondern auch von der Asian Football Confederation und von Sports Radar (einer Schweizer Datenfirma) Rückmeldungen erhalten haben, wonach in dieser Partie keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. AIFF-Generalsekretär Kushal Das wird in indischen Medien folglich so zitiert: «Wir kommen zum Schluss, dass die Partie fair und korrekt absolviert wurde. Wir werden deshalb den Bericht nicht weiter diskutieren.»

Diesen Bericht hatte der Liga-Inspizient Balasubramanaiam Byrappa zum Sieg von Chennai über den Tabellenletzten Minerva Punjab verfasst. Darin sprach er von Auffälligkeiten. So wechselte Minerva Punjab nach der Führung den Topskorer aus – und liess die Auswechslungen zweier weiterer Angreifer folgen, nachdem Chennai die Wende geschafft hatte. Die Stürmer sollen wenig verständnisvoll reagiert haben. Zudem soll der Inspizient zu einem Chennai-Elfmeter in der 56. Minute notiert haben: «Der Chennai-Spieler mit der Nummer 19 (Pedro Manzi) zeigte dem Torhüter, in welche Ecke er schiessen würde. Der Torhüter tauchte in die andere Ecke.»

Auch der FC Basel meldete sich zu Wort. CEO Roland Heri sagt: ««Der FC Basel ist über die Vorhaltungen betreffend das Spiel von unserem Partnerverein Chennai City FC gegen den Minerva Punjab FC informiert. Gemäss Rücksprache mit den Clubverantwortlichen von Chennai City entbehren die Gerüchte jeglicher Grundlage.» (Basler Zeitung)

Erstellt: 14.03.2019, 14:56 Uhr

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