Salah rettet Liverpool und City feiert nächsten Sieg

Dank Mohamed Salah setzen sich die Reds 2:1 gegen Crystal Palace durch. Erfolgreich ist auch Pep Guardiolas Mannschaft.

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Jubilar Jürgen Klopp hatte vor seiner 100. Partie in der Premier League die «Wochen der Finals» ausgerufen. Der Deutsche weiss, was für die Reds auf dem Spiel steht. Im europaweit wohl schwierigsten und intensivsten Kampf um eine Top-4-Klassierung will er kein Terrain mehr einbüssen -– und praktisch zeitgleich steht der Viertelfinal-Gipfel in der Champions League gegen den designierten englischen Meister Manchester City an.

Vier Tage vor der Affiche des Jahres erledigten die Merseysider den Pflichtteil gegen den abstiegsgefährdeten Crystal Palace FC nicht ohne Mühe, aber mit dem richtigen Timing und dank der Klasse von Mohamed Salah. Der Ägypter markierte im 31. Einsatz sein 29. Tor, womit er im Finish die Wende vom 0:1 zum 2:1-Erfolg ermöglichte.

Dem besten afrikanischen Fussballer der Gegenwart ist selbst in der global wertvollsten Meisterschaft niemand mehr gewachsen; der Preis des früheren Basel-Professionals wird im nächsten Transfersommer in astronomische Höhen steigen. Die spanischen Giganten Real Madrid und der Barcelona dürften in Anfield mit Rekordofferten vorstellig werden.

Guardiolas 50. Sieg

Unmittelbar vor dem FC Liverpool hält Manchester United Platz 2. José Mourinhos Auswahl stellte Swansea (2:0) in den ersten 20 Minuten vor unlösbare Probleme. Im Zentrum des frühen Wirbels stand Romelu Lukaku mit seinem 100. Premier-League-Tor.

An der Spitze setzte Manchester City seinen Monolog fort. Im Schongang fertigte der entrückte Leader auswärts Everton 3:1 ab; bereits am nächsten Spieltag könnte die City vor eigener Kulisse ausgerechnet mit einem Heimerfolg im Stadtderby die fünfte Meister-Trophäe gewinnen. Pep Guardiola ist im 69. Meisterschaftsspiel seit seiner Ankunft in England beim 50. Sieg angelangt - einzig Mourinho benötigte auf der Insel sechs Partien weniger für den gleichen statistischen Wert.

Hughes und Southampton unter Druck

In Bedrängnis gerät der FC Southampton, das seit letztem Sommer von einem chinesischen Aktionariat geleitet wird. Das Management um den früheren Schweizer Eishockey-Nationalcoach Ralph Krueger musste mitansehen, wie das Team in London gegen West Ham (9:3) unterging und unterhalb des Trennstrichs in einer heiklen Lage steckt.

Der seit Mitte März von Mark Hughes gecoachte FA-Cup-Halbfinalist offenbarte Zerfallserscheinungen. «Man of the match» war Doppeltorschütze Marko Arnautovic, der einst unter Hughes in Stoke spielte. Dem walisischen Coach droht eine traumatische Saison; nach seiner Entlassung bei Stoke City bahnt sich mit den Saints ein nächstes Debakel an.

Crystal Palace - Liverpool 1:2 (1:0)
25'807 Zuschauer. - Tore: 13. Milivojevic (Foulpenalty) 1:0. 49. Mané 1:1. 84. Salah 1:2.

Manchester United - Swansea 2:0 (2:0)
75'038 Zuschauer. - Tore: 5. Lukaku 1:0. 20. Sanchez 2:0.

Everton - Manchester City 1:3 (0:3)
39'221 Zuschauer. - Tore: 4. Sané 0:1. 12. Jesus 0:2. 37. Sterling 0:3. 63. Bolasie 1:3.

West Ham - Southampton 3:0 (3:0)
56'882 Zuschauer. - Tore: 13. João Mario 1:0. 17. Arnautovic 2:0. 45. Arnautovic 3:0. - Bemerkung: West Ham mit Fernandes (ab 9.). (sda)

Erstellt: 31.03.2018, 21:58 Uhr

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