So übel werden Schiedsrichter attackiert

Cristiano Ronaldo bekam für seine Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter des Supercup-Finals eine Sperre von vier Spielen. Damit ist er nicht alleine.

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo war mit seinem Platzverweis im Supercup-Final gegen Barcelona derart unzufrieden, dass er seinem Unmut mit einem Stoss in den Rücken des Schiedsrichters Luft machte. Die Folge: Der Weltfussballer muss fünf Spiele zuschauen. Die Sperre setzt sich aus der gelb-roten Karte (1 Spiel) und der anschliessenden leichten Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter (Mindeststrafe von 4 Spielen) zusammen. Allerdings ist noch ein Rekurs von Real Madrid hängig.

Dass Spieler einen Schiedsrichter beleidigen, kommt immer wieder vor. Vom hämischen Applaus über eine abschätzige Geste bis hin zu Schimpfworten: Solche Szenen sind während der Saison fast wöchentlich zu sehen. Dass Spieler aber gegen einen Schiedsrichter handgreiflich werden, sieht man vergleichsweise selten. Und doch befindet sich Ronaldo mit seinem Vergehen in zweifelhafter Gesellschaft.

(mro / te)

Erstellt: 15.08.2017, 12:13 Uhr

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