U-21-Trainer übernimmt für Celestini

Der Vereinsleitung von Lausanne hat Fabio Celestini als Trainer abgesetzt. Neu übernimmt Ilija Borenovic, der zuvor die U-21 vom Team Waadt trainierte.

Fabio Celestini. Der Trainer von Lausanne wurde nach einer weiteren Niederlage entlassen.

Fabio Celestini. Der Trainer von Lausanne wurde nach einer weiteren Niederlage entlassen. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der 42-jährige Waadtländer soll dem Verein gemäss einem nach Mitternacht verschickten Communiqué bis zum Ablauf des Vertrages am 30. Juni 2019 zur Verfügung stehen, jedoch nicht mehr für die Arbeit mit der ersten Mannschaft.

Neu soll Der Serbe Ilija Borenovic bei Lausanne-Sport als Interimstrainer den Abstieg in die Challenge League verhindern. Der 35-jährige Borenovic war bis anhin Trainer des 1.-Liga-Teams von Lausanne-Sport, das noch Chancen hat, den Aufstieg in die Promotion League zu realisieren.

Borenovic hat früher selbst bei Lausanne-Sport sowie weiteren Waadtländer Vereinen in unteren Ligen gespielt. In seinem neuen Amt wird er unterstützt von einem Quartett, zu dem auch der frühere Internationale Xavier Margairaz gehört, der seine Karriere im vergangenen Sommer beendet hat.

Das 0:1 in einem schwachen Spiel gegen Luzern war Lausannes dritte Niederlage in Serie. Die Mannschaft belegt in der Super League den letzten Platz, punktgleich mit dem neuntplatzierten Sion. Mit Celestini wurden auch einige Mitglieder der technischen Belegschaft ihrer Funktionen enthoben.

Den nächsten Match trägt Lausanne am Sonntag in Bern gegen den Leader und designierten Meister YB aus.

Der 35-fache Internationale Celestini übernahm die Mannschaft im März 2015 in der Challenge League und führte sie in der darauffolgenden Saison in die Super League. In seiner Karriere als Spieler absolvierte er für Lausanne ab 1995 in fünf Saisons 128 Spiele. Trotz seiner meist defensiven Rolle im Mittelfeld erzielte er in dieser Zeit 23 Tore. Am Schluss der aktiven Laufbahn spielte er 2010/11 abermals eine Saison bei Lausanne.

Celestini erzielte sein wichtigstes Tor in der Nationalmannschaft. Der späte Siegestreffer zum 2:1 in Dublin gegen Irland brachte die Schweiz im Oktober 2002 in der EM-Qualifikation wieder auf Kurs - und schliesslich an die Endrunde 2004 in Portugal. (sda)

Erstellt: 20.04.2018, 06:16 Uhr

Artikel zum Thema

Abstiegskampf brutal: Wer muss runter?

5 Teams, durch 4 Punkte getrennt – am Tabellenende der Super League herrscht Hochspannung. Wen erwischts? GC etwa? Mehr...

Spätes Schürpf-Tor macht GC happy

Video In einem typischen 0:0-Spiel entscheidet Luzerns Stürmer Pascal Schürpf die Partie gegen Lausanne-Sport. Das Resultat erfreut auch die Grasshoppers. Mehr...

Service

Agenda

Alle Events im Überblick.

Blogs

Sweet Home 10 Rezepte für den Sommerbrunch

Tingler Semantische Nischen

Die Welt in Bildern

Bestens vorbereitet: Arbeiter transportieren eine Rakete zur Abschussrampe, von welcher aus sie am Sonntag ins All geschossen wird. (17.Mai 2018)
(Bild: Aubrey Gemignani/NASA/AP) Mehr...