Wenn vor Millionen-Publikum die Finger zittern

Mit seinem Freistoss hebelte Mohd Faiz Subri alle Gesetze der Physik aus. Bei der Fifa-Gala bekundete er aber Mühe mit der modernen Technologie.

Nervöser Mohd Faiz Subri: Der Malaysier suchte seine Rede auf dem Handy. Video: SRF

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Er war beim Betreten der Bühne ziemlich nervös. Aber wer will es Mohd Faiz Subri verdenken, schliesslich war der Malaysier kurz davor, bei der Fifa-Gala den Puskas Award, also den Preis für das schönste Tor des Jahres, abzuholen. Dabei durfte er nebenbei noch Glückwünsche des grossen (und mittlerweile ziemlich rundlichen) Ronaldo entgegennehmen.

Besser wurde es aber auch nicht, als er am Podium hinter dem Mikrofon stand. Hastig nahm der 29-Jährige sein Handy hervor, drückte nervös darauf herum. Offenbar bekundete der Torjäger von Penang FA Mühe mit der Bedienung des Gerätes respektive seinen zitternden Fingern. Das Hilfsangebot von Moderator Marco Schreyl machte das Ganze auch nicht besser, Eva Longorias Erklärung, «er sucht noch den Text», noch weniger.

Als Faiz seine vorbereitete Rede fand, wurde deutlich, weshalb er sich Notizen gemacht hatte. Nicht, weil seine Dankenserklärung bahnbrechend gewesen wäre, sondern weil er offenbar lieber Tore schiesst, als Englisch spricht. Dass er es dennoch versuchte, war angesichts der vorhandenen Übersetzer jedoch lobenswert.

Faiz ist nicht der Einzige, der in einem speziellen Moment der Technik zum Opfer fiel. Diese Szenerie erinnerte stark an einen Fan, der während der EM 2016 in Frankreich das Feld stürmte, um ein Selfie mit Cristiano Ronaldo zu schiessen. Als er es tatsächlich bis zum Superstar geschafft hatte, brauchte er mehrere Sekunden, um die Tastensperrung zu lösen. Es brauchte Ronaldos Gnade, damit der Fan nicht sofort abgeführt wurde – und das Foto schiessen konnte.

Gerade noch geschafft: Ein Fan macht an der Euro 2016 ein Foto mit Ronaldo. Video: Youtube (fas)

Erstellt: 10.01.2017, 10:08 Uhr

Der glückliche Sieger ging ohne Uhr nach Hause: Christiano Ronaldo nimmt seine Trophäe in Empfang. (9. Januar, 2017)

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