«Ekelhaft und empörend»

An den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Cristiano Ronaldo sei nichts dran, schreibt sein Management – und attackiert den «Spiegel».

Cristiano Ronaldo will die schweren Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen und kündigt Massnahmen an.

Cristiano Ronaldo will die schweren Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen und kündigt Massnahmen an. Bild: Keystone

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«Die deutsche Zeitschrift der ‹Spiegel› hat einen langen Artikel über eine angebliche Vergewaltigungsanklage gegen Cristiano Ronaldo im Jahr 2009 – also vor acht Jahren – veröffentlicht. Dieser Artikel ist nichts weiter als ein Stück journalistische Fiktion», heisst es in der schriftlichen Stellungnahme von Ronaldos Management.

Das angebliche Opfer weigere sich, die Wahrhaftigkeit der Anklage zu bestätigen, die Argumentation des «Spiegels» basiere auf Dokumenten ohne Unterschrift und Kennzeichnung der Parteien, auf E-Mails unklaren Ursprungs zwischen Anwälten, die Cristiano Ronaldo nichts angingen, sowie auf einem Brief, der vom angeblichen Opfer an Ronaldo geschickt worden sein soll, bei ihm aber nie angekommen sei.

Das Schreiben schliesst daher wie folgt: «Die vom ‹Spiegel› vermeldeten Anschuldigungen sind falsch, und Cristiano Ronaldo wird alles tun, was in seiner Macht steht, um auf sie zu reagieren. Ein Vergewaltigungsvorwurf ist ekelhaft und empörend, Ronaldo wird nicht zulassen, dass er seinen Ruf beschädigt.»

Der Spiegel hatte zuvor – unter anderem mit Verweis auf die Enthüllungsplattform Football Leaks – berichtet, Ronaldo habe in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2009 eine Amerikanerin vergewaltigt und mit ihr anschliessend einen Vergleich ausgehandelt. Gegen Zahlung von 375'000 Dollar habe die Frau auf eine Anzeige verzichtet. (ak)

Erstellt: 15.04.2017, 13:11 Uhr

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