Manchester City ist englischer Meister

Dank einer Niederlage von Manchester United gewinnt City zum ersten Mal nach 2014 wieder die Premier League.

Der nächste Titel für Pep Guardiola. Manchester City gewinnt die englische Meisterschaft.

AP

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West Bromwich Albion war mit miserablen Referenzen im Old Trafford angetreten. Zwei seiner drei Saisonsiege hatte das Team aus Birmingham gleich zum Saisonbeginn realisiert, den dritten am 13. Januar. Seither holte «WBA», das bereits zwei Trainerwechsel vollzogen hat, aus zehn Spielen noch zwei Unentschieden. Ein weiterer Fehltritt hätte den Abstieg nach acht Saisons in der Premier League zwar noch nicht besiegelt. Aber zwölf Punkte Rückstand wären in den letzten vier Spielen nicht mehr aufzuholen gewesen.

Weil WBA-Stürmer Jay Rodriguez die über 75'000 Zuschauer inklusive Manchesters Trainer José Mourinho in der 73. Minute mit dem 1:0 schockte, durfte Manchester City einen Tag nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen Tottenham ein zweites Mal feiern - fernab des Geschehens. Pep Guardiola verbrachte den freien Sonntag nach eigenen Angaben mit seinem Sohn auf dem Golfplatz, der deutsche Internationale Ilkay Gündogan erlebte den Gewinn des fünften Meistertitels irgendwo in Gelsenkirchen, wo er das Ruhrpott-Derby besuchte.

Manchester United hatte am letzten Samstag im Derby noch eine spektakuläre Wende vom 0:2 zum 3:2 vollzogen und City die Meisterparty im eigenen Stadion vermiest. Nun machte sich Mourinhos Mannschaft gegen einen Gegner lächerlich, der seit Monaten kein Bein vor das andere gebracht hatte. Die Blamage vergrösserte den Rückstand auf City fünf Runden vor dem Ende auf nicht mehr einzuholende 16 Punkte.

Manchester Citys dritter Titel in den letzten sieben Saisons - zustande gekommen in der Woche nach dem Viertelfinal-Out in der Champions League gegen Liverpool - fiel auf überzeugende Weise aus. Zwischen Ende August und Ende Dezember 2017 reihten die «Citizens» 18 Siege aneinander, sie stellen die beste Offensive und die stärkste Defensive der Liga. Vor allem musste Manchester City diesmal nie zittern. 2012 und 2014 fiel die Entscheidung erst in der letzten Runde.

Xhaka und Arsenal verlieren bei Newcastle

Mittelfeldspieler Matt Ritchie sorgte nach 69 Minuten für die Entscheidung für Newcastle. Der Aufsteiger, der in der vorderen Tabellenhälfte klassiert ist, hat seine letzten vier Spiele gewonnen.

Für Arsenal dagegen endete eine Serie von drei Premier-League- und vier Europa-League-Spielen ohne Niederlage. Der Franzose Alexandre Lacazette brachte die Londoner zwar früh in Führung, doch am Ende war die optische Dominanz für Granit Xhaka und Co. ein Muster ohne Wert. 71 Prozent Ballbesitz reichten nicht zum Punktgewinn.

So setzte es für Arsenal in der Meisterschaft die fünfte Auswärtsniederlage in Folge ab. Dies hat es seit 1984 nicht mehr gegeben. Und weiterhin muss das Team von Arsène Wenger sogar um die Teilnahme an der nächsten Europa League zittern. Die Reserve auf Burnley und Platz 7 beträgt nur zwei Punkte.

Telegramm:

Manchester United - West Bromwich Albion 0:1 (0:0). - 75'095 Zuschauer. - Tor: 73. Rodriguez 0:1.

Newcastle United - Arsenal 2:1 (1:1). - 52'210 Zuschauer. - Tore: 14. Lacazette 0:1. 29. Perez 1:1. 68. Ritchie 2:1. - Bemerkung: Arsenal mit Xhaka.

Rangliste:

1. Manchester City 33/87 (93:25). 2. Manchester United 33/71 (63:26). 3. Liverpool 34/70 (78:35). 4. Tottenham Hotspur 33/67 (65:30). 5. Chelsea 33/60 (57:33). 6. Arsenal 33/54 (62:45). 7. Burnley 33/52 (33:29). 8. Leicester City 33/43 (49:47). 9. Everton 34/42 (39:54). 10. Newcastle United 33/41 (35:42). 11. Bournemouth 34/38 (41:56). 12. Watford 34/37 (42:60). 13. Brighton & Hove Albion 33/35 (31:46). 14. Huddersfield Town 34/35 (27:54). 15. West Ham United 32/34 (40:58). 16. Crystal Palace 34/34 (36:54). 17. Swansea City 33/33 (27:46). 18. Southampton 33/28 (33:53). 19. Stoke City 33/27 (30:63). 20. West Bromwich Albion 34/24 (27:52). (sda)

Erstellt: 15.04.2018, 18:52 Uhr

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