«Für solche Spiele leben wir»

Die Nationalspieler freuen sich über ihren Auftritt. Und Captain Lichtsteiner wundert sich, dass die Schweiz noch nicht an der WM ist.

Hopp Schwiiz. Gestern in Basel. Und jetzt ganz besonders am Dienstag in Lissabon.

Hopp Schwiiz. Gestern in Basel. Und jetzt ganz besonders am Dienstag in Lissabon. Bild: Keystone

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Basel Erst die Hälfte gespielt. Pause im St.-Jakob-Park. Und trotzdem war bereits Zeit zum Schwärmen. Valon Behrami stand am Platzrand des Basler Stadions. Eine Verletzung verhindert, dass der 32-jährige Mittelfeldspieler von Udinese im Schlussspurt der WM-Qualifikation zur Verfügung steht. Behrami strahlte trotzdem. Und zum Auftritt seiner Teamkollegen ­sagte er: «Die erste Halbzeit war ­wirklich perfekt. Die Mannschaft ist in Topform.»

Das klingt nicht schlecht. Weil ja jetzt noch diese Aufgabe in Lissabon wartet am Dienstag. Dieses «geile Spiel» gegen einen Gegner mit «geilen Spielern», wie es Granit Xhaka in den ersten Sekunden nach dem 5:2 sagte, «für solche Partien leben wir».

Der Taktgeber aus dem defensiven ­Mittelfeld schätzte die Leistung der Schweizer so ein wie Behrami. Beinahe jedenfalls. Er sprach von einer «fast sehr guten» ersten Halbzeit. Nach dem 3:0 zur Pause sei es dann etwas schwierig gewesen, die Konzentration auf höchstem Niveau zu halten. Die zwei Gegentore waren für Xhaka «unnötig».

Steven Zuber, bei Hoffenheim und in der Nationalmannschaft auf dem Weg nach oben, erzielte im fünften Länderspiel sein erstes Tor. Und liess der Premiere gleich Treffer Nummer zwei folgen. «Sehr schön für mich selbst», fand er das, aber auch «sehr schön für den Trainer», weil es Vladimir Petkovic zeige, dass ihm auch das Personal von der Bank helfen könne. Das sah Stephan Lichtsteiner auch so.

Über etwas wunderte sich der Captain allerdings auch. Dass die Schweiz trotz neun Siegen in neun Spielen um die WM-Qualifikation zittern muss. Sie braucht nun noch einen Punkt gegen Portugal. Und obwohl die Aufgabe an sich schon speziell genug werden wird im Estadio da Luz, für Lichtsteiner wird sie wohl noch etwas spezieller. Sein ­direkter Gegenspieler wird Cristiano Ronaldo sein.

Ob es ein Rezept gebe gegen den Superstürmer, wurde Lichtsteiner ­gefragt. Er antwortete: «Wenn es eines geben würde, hätte Ronaldo in seiner Karriere nicht so viele Tore erzielt.» Fürchten tut sich der Verteidiger trotzdem nicht. Er sagt: «Wir haben eine ­tolle Qualifikation gespielt und gehen mit enormem Selbstvertrauen nach Portugal.» Bei Xherdan Shaqiri klang es ähnlich. Er erwartet in Lissabon zwar «eine steife Brise», er sieht den Match aber auch als Charaktertest und Finalissima. «Und genau das wollten wir.» (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.10.2017, 23:26 Uhr

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