Sbisa verliert mit Vegas das zweite Finalduell

Washington gewinnt bei den Golden Knights 3:2 und gleicht im Stanley-Cup-Final aus. Nun ist das Team des Schweizers auswärts gefordert.

Die Highlights der zweiten Finalpartie. (Video: Youtube/Highlight Heaven)


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Der Zuger NHL-Söldner Luca Sbisa musste in der Nacht auf Donnerstag im Stanley-Cup-Final mit den Vegas Golden Knights einen Rückschlag hinnehmen. 6:4 hatte das Expansionsteam aus Nevada das erste Duell in der Best-of-7-Serie um den Titel gegen die Washington Capitals vor eigenem Anhang für sich entschieden. Im zweiten Aufeinandertreffen gingen die Golden Knights als Verlierer vom Eis (2:3).

Zwar brachte James Neal das Heimteam in der 8. Minute in Führung, vorbereitet durch Sbisa mittels Pass aus dem eigenen Spieldrittel bis hin zur blauen Linie der gegnerischen Zone. Doch Washington antwortete mit drei Toren in Folge. Lars Eller hatte bei sämtlichen Treffern der Capitals seinen Stock im Spiel. Den Ausgleich in der 18. Minute schoss der Däne selber, die Tore von Alexander Owetschkin (26.) und Brooks Orpik (30.) bereitete er vor.

Holtby läuft zur Bestform auf

Die Gäste zeigten sich in der äusserst intensiv geführten und pysisch geprägten Partie als effektiver und kamen so zum 1:1-Ausgleich in der Serie. Dass die Golden Knights nur noch zum 2:3 durch Shea Theodore (38.) kamen, lag allen voran an Washingtons Goalie Braden Holtby, der insgesamt 37 Schüsse abwehrte. Zwei Minuten vor Schluss gelang dem Keeper eine fantastische Parade gegen Alex Tuch. Aber auch Vegas-Torhüter Marc-André Fleury konnte sich mehrfach auszeichnen. So hatte er bereits nach drei Minuten einen Vorhand-Rückhand-Move von T.J. Oshie im Fallen hervorragend pariert.

Während Washingtons Coach Barry Trotz vor dem Spiel 2 in seinem Team keine personellen Änderungen vorgenommen hatte, war Vegas-Trainer Gerard Gallant anders vorgegangen. Er stellte seine zweite und dritte Sturmreihe um. David Perron griff neben Erika Haula und James Neal an, dafür lief Alex Tuch mit Cody Eakin und Ryan Cerpenter auf. Der Schachzug sollte beide Linien aufwerten. Sbisa kam bei den Gastgebern während 13:15 Minuten zum Einsatz und wies dank seines Assists am Ende eine Plus-1-Bilanz auf. Die nächsten beiden Partien in diesem Final finden in Washington statt, die erste in der Nacht auf Sonntag. (ddu/sda)

Erstellt: 31.05.2018, 07:43 Uhr

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