Russland leistet der Schweiz Schützenhilfe

Dank dem 4:0 der Russen über die Slowakei reicht dem Schweizer Nationalteam am Dienstag ein Sieg gegen Frankreich, um in den Viertelfinal einzuziehen.

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Die favorisierten Russen liessen den Slowaken, die im Verlauf des Turniers einen Steigerungslauf hinlegten und gegen Schweden und Tschechien punkteten, keine echte Siegchance. Bereits nach dem ersten Drittel stand es nach Toren von Maxim Manin (12.) und Nikita Gussew (17.) 2:0 für die Russen, bei einem Schussverhältnis von 17:2. In der Folge schaukelte Russland den Vorsprung souverän über die Zeit. In den letzten beiden Minuten trafen Maxim Schalunow und Ilja Michejew noch ins verlassene Tor.

Während Russland gegen Schweden um den Gruppensieg spielt, liegen die Vorteile in der Gruppe A im Kampf um das letzte Viertelfinal-Ticket nun wieder bei der Schweiz. Dem Nationalteam reicht am Dienstag gegen die Franzosen ein Sieg mit zwei Punkten, um sich zum zweiten Mal in Folge an einer WM für die K.o.-Phase zu qualifizieren.

Ein Erfolg muss her

Bei einem Sieg der Slowaken gegen Russland hätte der Schweiz das unerwartet frühe Aus gedroht. Nun haben es Fischers Spieler wieder in den eigenen Händen, dass die WM zu einem Erfolg wird. Dafür müssen die Schweizer nach den Niederlagen gegen Russland (3:4) und Schweden (3:5) aber wieder auf die Siegstrasse zurückfinden.

Ein Sieg gegen Frankreich darf von dieser Schweizer Mannschaft erwartet werden, obwohl es auch für «Les Bleus» keine Kehrauspartie ist. Im optimalen Fall könnten die Franzosen noch die Viertelfinals erreichen. Die Voraussetzung dafür wäre ein Sieg nach 60 Minuten gegen die Schweiz. Danach müssten sie auf Schützenhilfe der Weissrussen gegen die Slowakei hoffen.

Im Fall eines Sieges gegen die Franzosen müssten die Schweizer in den WM-Zweitspielort Herning reisen. Dort würde am Donnerstag im Viertelfinal entweder Finnland oder die USA warten. Diese beiden Mannschaften ermitteln am Dienstag im Direktduell den Sieger der Gruppe B.

Südkoreaner steigen ab

Nach Weissrussland muss auch Südkorea den Abstieg hinnehmen. Um die Relegation zu verhindern, hätten die Asiaten gegen Norwegen nach 60 Minuten gewinnen müssen, sie verloren aber 0:3. Südkorea spielte zum ersten Mal überhaupt in der Topdivision, war aber wie erwartet überfordert. In den sieben Partien brachte das Team bei 48 Gegentreffern gerademal vier Tore zu Stande.

Für die Norweger ging mit dem zweiten Sieg an diesem Turnier eine enttäuschende WM zu Ende. Das erste und dritte Tor gegen Südkorea erzielten sie im Powerplay. Für das 3:0 zeichnete in der 51. Minute der bei Fribourg-Gottéron tätige Verteidiger Jonas Holös verantwortlich, nachdem gut drei Minuten zuvor Thomas Valkvae Olsen das beruhigende 2:0 gelungen war. Das 1:0 des eingebürgerten Schweden Tobias Lindström fiel in der 13. Minute.

Spieltelegramme:

Russland - Slowakei 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)
Kopenhagen. - 7732 Zuschauer. - Tore: 12. Mamin (Soschnikow) 1:0. 17. Gussew (Dazjuk, Saizew) 2:0. 59. (58:49) Schalunow (Soschnikow) 3:0 (ins leere Tor). 60. (59:44) Michejew (Barabanow, Schalunow) 4:0 (ins leere Tor). - Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Südkorea - Norwegen 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
Herning. - 3330 Zuschauer. - Tore: 14. Lindström (Mathis Olimb, Espeland/Ausschluss Radunske) 0:1. 47. Valkvae Olsen (Bastiansen, Espeland) 0:2. 51. Holös (Ken André Olimb, Steffen Thoresen/Ausschluss Young) 0:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Südkorea, 1mal 2 Minuten gegen Norwegen. - Bemerkungen: Norwegen mit Holös (Fribourg-Gottéron). (sda)

Erstellt: 14.05.2018, 18:27 Uhr

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