Schweiz schlägt Weissrussland erneut

Nach dem Spiel Patrick Fischer weitere personelle Entscheide. Für die kommende Woche bot er die AHL-Stürmer Noah Rod und Calvin Thürkauf auf, Reto Suri ist nicht mehr dabei.

War es am Freitag ein 3:2-Sieg, gewannen die Schweizer im zweiten Test 2:1.

War es am Freitag ein 3:2-Sieg, gewannen die Schweizer im zweiten Test 2:1. Bild: Keystone

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Das Schweizer Nationalteam hat auch das zweite WM-Vorbereitungsspiel gegen Weissrussland für sich entschieden. Zwei Tage nach dem 3:2 in La Chaux-de-Fonds setzte sich das Team von Trainer Patrick Fischer in Lausanne 2:1 durch.

Nach der Hälfte der Vorbereitung steht die Schweiz damit mit zwei Siegen und zwei Niederlagen da. In Lausanne drehten Dominic Lammer und Lukas Frick die Partie im Mitteldrittel mit ihren jeweils ersten Länderspieltoren, nachdem die Schweizer im Startdrittel 0:1 in Rückstand geraten waren.

Nicht mehr so überzeugend wie am Freitag

Im Vergleich zum ersten Duell am Freitag in La Chaux-de-Fonds wirkten die Schweizer etwas weniger frisch und spielfreudig. Einzig im Mitteldrittel vermochten sie die Weissrussen zur ungewohnten Mittagszeit mit ihrem Tempo unter Druck zu setzten. Sinnbildlich dazu war kurz nach Spielhälfte der Führungstreffer von Frick, der nach einem herrlichen Doppelass mit dem starken Lammer entstanden war.

Defensiv liessen die Schweizer im ersten Länderspiel in Lausanne seit fünf Jahren wenig zu. Joren van Pottelberghe, der sich beim 0:1 in der nahen, oberen Ecke hatte erwischen lassen, musste deutlich weniger gefährliche Schüsse abwehren als Gilles Senn in La Chaux-de-Fonds.

Nächster Gegner ist Norwegen

Fünf Minuten vor dem Ende war van Pottelberghe gegen die noch einmal aufkommenden Weissrussen bereits geschlagen, als Samuel Walser den Puck auf der Linie stoppte und der Schweiz damit den Sieg sicherte. Auch mit einem zusätzlichen Spieler anstelle des Torhüters gelang den müde wirkenden Weissrussen kein Treffer mehr.

Nächste Woche trifft die Schweiz am Freitag in Langenthal und am Samstag in Biasca zweimal auf Norwegen. Für diese Partien neu zum Team stossen werden sieben Spieler von Playoff-Halbfinalist Bern. Auch Raphael Diaz, der gegen die Weissrussen wegen einer Blessur noch eine Pause erhalten hat, sollte mitmachen können.

Die WM findet vom 4. bis 20. Mai in Dänemark statt. Die Schweiz spielt in der Gruppe A in Kopenhagen. Einer der Gruppengegner in der dänischen Hauptstadt wird Weissrussland sein.

Aufgebot für Rod und Thürkauf, Suri aus Team gestrichen

Noah Rod setzte seine Saison in Nordamerika mit dem AHL-Team San Jose Barracuda fort, nachdem er mit Genève-Servette in den Viertelfinals aus den NLA-Playoffs ausgeschieden war. Obwohl sich seine Mannschaft nun als letztes Team der AHL für die Playoffs qualifizierte, erhielt er für das Nationalteam die Freigabe.

Nicht für die Playoffs qualifizierten sich Calvin Thürkaufs Cleveland Monsters. Der erst 20-jährige Stürmer stösst erstmals in den Kreis des Nationalteams vor. Thürkauf wurde im Nachwuchs des EV Zug gross und wechselte 2015 nach Nordamerika. Ein Jahr später wurde der Captain der Schweizer U20-Auswahl von 2016 von den Columbus Blue Jackets gedraftet. Nun bestritt er seine erste Saison in der AHL (24 Skorerpunkte in 75 Partien).

Nebst dem Duo aus der AHL stossen nächste Woche auch sieben Spieler vom Playoff-Halbfinalisten SC Bern (Simon Bodenmann, Gaëtan Haas, Simon Moser, Thomas Rüfenacht, Tristan Scherwey, Ramon Untersander und Torhüter Leonardo Genoni) zum Schweizer Nationalteam. Sie werden wie Zugs Raphael Diaz, der gegen die Weissrussen noch geschont wurde, in den Testspielen am Freitag in Langenthal und am Samstag in Biasca jeweils gegen Norwegen erstmals zur Verfügung stehen.

Für die dritte von vier Vorbereitungswochen auf die WM in Dänemark (4. bis 20. Mai) strich Fischer fünf Spieler aus der Mannschaft: Verteidiger Miro Zryd sowie die Stürmer Dario Simion, Jeremy Wick, Matthias Rossi und etwas überraschend auch Reto Suri. Damit umfasst das aktuelle Kader 25 Spieler (3 Torhüter, 8 Verteidiger und 14 Stürmer).

Suri zählte mehrere Jahre zum Stamm des Nationalteams und gehörte 2013 auch dem Silberteam von Stockholm an. Aber bereits die WM 2016 und auch das Olympia-Turnier im Februar in Pyeongchang verpasste der Stürmer des EVZ.

Schweiz - Weissrussland 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) Lausanne. 2450 Zuschauer. Tore: 12. Remesow (Materuchin, Karaban) 0:1. 23. Lammer (Corvi) 1:1. 31. Frick (Lammer) 2:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 10mal 2 plus 10 Minuten (Gawrus) gegen Weissrussland.

Schweiz: Van Pottelberghe; Frick, Paschoud; Loeffel, Genazzi; Fora, Geisser; Zryd; Wick, Albrecht, Suri; Rossi, Vermin, Mottet; Riat, Corvi, Lammer; Simion, Walser.

Bemerkungen: Schweiz ohne Diaz (geschont) und Senn (Ersatztorhüter). - Pfostenschuss Linglet (2.). Timeout Weissrussland (59:04), Weissrussland ab 58:55 ohne Torhüter. (sda)

Erstellt: 15.04.2018, 15:28 Uhr

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