Ein weiterer Schutzengel für Federers langjährigen Angstgegner

Der Argentinier David Nalbandian sammelt als Rallye-Pilot schlimme Stürze fast wie früher Tennistrophäen. In Argentinien endete ein Unfall einmal mehr glimpflich.

Glimpflich ausgegangen: David Nalbandians Unfall am Rallye «Entre Rios». (Video:YouTube)


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Bei der Rallye «Entre Rios» im Nordosten Argentiniens überschlug sich der Chevrolet von David Nalbandian auf einer Geraden, der ehemalige Tennisprofi entstieg dem Wagen aber unverletzt. Rasch gab es in argentinischen Onlineportalen Spekulationen über den Zustand des 36-Jährigen, die dieser dann aber auf Twitter dementierte. Es habe sich um ein simples Bremsversagen gehandelt, hielt Nalbandian fest.

Als Tennisprofi galt Nalbandian auch als Schreck der Medien, oft mussten ihm die Antworten buchstäblich aus der Nase gezogen werden. Dass er die Journalistenzunft nach wie vor nicht zu seinen Freunden zählt, offenbarte er ebenfalls auf Twitter: «Absurd und falsch» seien die Spekulationen gewesen, und «die Personen, die ich nicht kenne, haben nicht nur falsch informiert, sondern auch eine unnötige Angst heraufbeschwört».

4 schwere Stürze seit 2015

Auch wenn es gut endete – Nalbandian verdient den Namen Sturzpilot. Schon 2015, 2016 und im vergangenen April hatte er gravierende Unfälle. Vor sechs Monaten sagte er lapidar: «Wenn man um Platz 2 kämpft, passieren halt solche Unfälle.»

Der Mann aus Cordoba gewann auch schon Rennen in der argentinischen Meisterschaft, so erfolgreich wie einst auf dem Court ist er aber nicht. Dort schaffte er es sogar bis auf Platz 3 der Weltrangliste. Er gewann 11 Titel und erreichte 13 Finals, besonders erfolgreich war er in Basel. An den Swiss Indoors triumphierte er 2002 und stand drei weitere Male im Endspiel. Nalbandian war ein Schreckgespenst für den jüngeren Roger Federer: Der spielintelligente Allrounder entschied die ersten fünf Duelle für sich, als er die Karriere beendete, führte Federer im Head-to-Head 11:8.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.10.2018, 18:46 Uhr

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