Fussballtrainer startet am Dakar Rallye – und baut Unfall

André Villas-Boas, der ehemalige Trainer von Porto und Chelsea, verunfallt beim legendären Rennen.

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Was haben Fussball und das Dakar-Rallye gemeinsam? André Villas-Boas!

Der Portugiese, als ehemaliger Trainer von Porto, Chelsea und Tottenham in der Fussballwelt bekannt, nimmt am diesjährigen Rennen quer durch Südamerika teil. Oder exakter: Er nahm teil. Denn Villas-Boas verunfallte während der 4. Etappe in Peru.

Mit seinem Toyota prallte der 40-Jährige nach einem Sprung über eine Düne heftig auf und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er klagte über Rückenschmerzen – das Rennen war für ihn damit beendet. Auf Instagram gab er kurz darauf Entwarnung: «Das Dakar-Rallye ist für uns leider vorbei, aber Ruben (seinem Beifahrer) und mir geht es gut.»

Bis vor etwas mehr als einem Monat trainierte er noch den chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG. Die Vorbereitungszeit auf das 8793 Kilometer lange Rallye war dementsprechend knapp, die Fahrer haben unter anderem mit der Höhenluft in den Anden zu kämpfen.

Vor dem Rennen sagte Villas-Boas, der seine Trainerkarriere als Assistent seines Landsmannes José Mourinho begann: «Ich bin es gewohnt, Leuten zu sagen, dass sie schnell rennen sollen. Jetzt muss ich selbst schnell sein. Die Dakar ist gänzlich anders als das, was ich vom Fussball gewohnt bin. Mein bescheidener Wunsch ist es, das Ziel zu erreichen.»

Das Ziel in Cordoba (ARG) erreichte er nicht, doch schon der Start beim legendären Rennen war ein Kindheitstraum des Portugiesen. Sein Onkel nahm 1982 an der Rallye teil und inspirierte Villas-Boas: «Er schrieb ein Buch über seine Abenteuer. Ich habe es verschlungen.»

(te)

Erstellt: 12.01.2018, 08:03 Uhr

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