So feierte das Schweizer Ski-Team WM-Gold

Im House of Switzerland liessen sich unsere WM-Helden nach ihrem Triumph im Teamevent zelebrieren.

Stolze Weltmeister: Die Highlights der Gold-Feier des Schweizer Ski-Teams im House of Switzerland. (Video: Marcel Rohner)

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Die Schweiz gewann an den Weltmeisterschaften in Are ihre bereits vierte Medaille, die zweite goldene. Die Equipe um Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern wurde erstmals Weltmeister im Team-Wettkampf. Die Schweiz liegt damit auch im Medaillenspiegel wieder auf dem ersten Platz, vor Norwegen und Italien.

Die Schweizer WM-Helden wurden am Dienstagabend im House of Switzerland gewürdigt und gefeiert. Tamedia hat die Zeremonie live übertragen und die Highlights im Video oben zusammengefasst.

Frauen zuliebe aufs «Röhren» verzichtet

Wie vor zwölf Monaten bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang entschied Ramon Zenhäusern wieder alle Duelle für sich und war auf Männer-Seite das, was Wendy Holdener bei den Frauen war: Die Schweizer Bank auf dem Weg zum ersten WM-Titel im Team-Wettkampf. Der 26-jährige Walliser gab vor dem Empfang im House of Switzerland ein kurzes Interview.

Ramon Zenhäusern, zwölf Monate nach dem Gewinn der Goldmedaille im ersten olympischen Team-Wettkampf gab es aus Schweizer Sicht schon wieder eine Premiere.
Das bedeutet mir extrem viel. Vor sechs Jahren hatte ich bei der Junioren-WM schon eine Silberne geholt. Jetzt habe ich bei den «Grossen» eine Goldene gewonnen. Das ist einfach nur schön – nicht nur für mich, sondern auch für das Team und unsere Trainer und Betreuer, die Tag für Tag von Morgen bis Abend «chrampfen» für uns.

Sie selber waren in Ihren Läufen jederzeit Herr der Lage, obwohl Sie als Letztstartender ab dem Viertelfinal jeweils gewinnen mussten, um das Ausscheiden zu vermeiden. Dazu waren ihre Gegner Fahrer, die alle schon Parallelrennen im Weltcup gewonnen haben.
So einfach, wie es den Anschein machte, war es nicht. Am Start war ich jeweils recht nervös. Ich musste ja nicht nur gewinnen, sondern das auch noch in einer sehr guten Zeit tun.

Am Start hat man Ihr «Röhren» nicht gehört.
Ich habe gedacht, wenn Frauen mit am Start stehen, lasse ich das heute lieber weg.

Wie viel haben Sie zuletzt in die Vorbereitung für den Team-Wettkampf investiert?
Wir sind schon am 6. Februar nach Schweden geflogen und haben in Vemdalen super trainieren können. Da haben wir zwei-, dreimal auch für das Parallelrennen geübt.

Was heisst das für den Slalom am Sonntag?
Das nimmt schon etwas Druck weg. Egal, was jetzt passiert, ich werde am Montag mit positiven Emotionen aus Are abreisen können.

Es sieht ja so aus, dass die Parallelrennen im Weltcup forciert werden. Gut für Sie.
Da habe ich sicher nichts dagegen (lacht). Ich finde es aber auch für das Publikum eine interessante Sache. Die Stimmung heute war ja erneut sehr gut. (mro/ddu/sda)

Erstellt: 12.02.2019, 22:00 Uhr

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