23. Grand-Slam-Titel für Martina Hingis

Wie Roger Federer bleibt auch Martina Hingis zeitlos gut. Die Ostschweizerin gewann an der Seite von Jamie Murray das Mixed, 21 Jahre nach ihrer Wimbledon-Premiere.

Gelungene Premiere für Martina Hingis mit Jamie Murray

Gelungene Premiere für Martina Hingis mit Jamie Murray Bild: Keystone

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Die britischen Zuschauer waren beim letzten Match des Turniers noch einmal ganz besonders engagiert dabei. Gleich zwei ihrer Vertreter sorgten für eine klassische Win-Win-Situation: Jamie Murray, der mit Martina Hingis spielte, traf auf Heather Watson, die an der Seite des Finnen Henri Kontinen auflief. Murray und Hingis siegten 6:4, 6:4.

Es hat sich also gelohnt, dass Hingis nach dem French Open den Schotten anrief, nachdem die Resultate mit dem Inder Leander Paes zuletzt nicht mehr den Erwartungen entsprochen hatten. Murray, der Bruder des noch-Weltranglisten-Ersten im Einzel Andy, verfügt über unglaubliche Reflexe und ein brillantes Volleyspiel. Zusammen mit dem unerreichten Auge von Hingis und deren taktischem Verständnis eine starke Kombination.

«Ich muss Martina danken, ohne sie wäre ich jetzt nicht hier als Sieger», sagte Murray. Die Ostschweizerin gab die Blumen zurück: «Ich bin sehr froh, dass ich Jamie kontaktiert habe und wir hier nun so gut gespielt haben.»

Für Hingis ist es der insgesamt 23. Major-Titel, der 6. im Mixed. 12 Mal triumphierte sie im Doppel, wo sie nun mit ihrer taiwanesischen Partnerin Chan die Jahreswertung anführt, 5 Mal im Einzel. Auch für sie war es wie für Roger Federer eine Rückkehr als Championne. Erstmals hatte sie 1996 an der Seite von Helena Sukova das Doppel gewonnen, im zarten Alter von 15 Jahren und 9 Monaten. Es war ihr erster Major-Titel überhaupt.

Eine Pause erhält Hingis nicht: Bereits in zwei Tagen steht sie mit den Washington Kastles in der amerikanischen Team-Meisterschaft im Einsatz.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.07.2017, 20:35 Uhr

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