So helfen Federers Kinder seiner Stiftung

Nach dem Einzug in die Viertelfinals von Indian Wells ging es in den Interviews von Roger Federer für einmal mehr um Nebensächlichkeiten.

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Roger Federer kam gegen Stan Wawrinka und Kyle Edmund zu souveränen Zweisatzsiegen, und im Viertelfinal trifft er am Freitag auf den 22-jährigen Hubert Hurkacz, einen scheuen Polen, der schon drei Gesetzte aus dem Turnier warf, aber gegen ihn krasser Aussenseiter sein wird. Kein Wunder also, ging es in Federers Interviews nach dem Achtelfinal um alles, aber fast nicht um Tennis.

Im Siegerinterview wurde er auf die Anwesenheit von Rod Laver und Pete Sampras im Stadion angesprochen, worüber er sich sehr freue, so Federer. «Im Gegensatz zu mir haben die beiden auch super Übernamen – the Rocket und Pistol Pete», sagte er. Für ihn hat sich tatsächlich noch kein klarer Spitzname ergeben, der ihn überdauern dürfte oder sich international durchgesetzt hat.

«Ich habe einige halbe, aber keinen richtigen, aber das ist schon okay», kommentierte er. Wie man ihn nenne, sei auch egal – ob Federer-Express, Swiss Maestro oder was auch immer. Dass Rod Laver «the Rocket» (Rakete) genannt werde, habe ja damit zu tun, dass er aus Rockhampton komme, fügte er an, «ich komme halt nicht von Rockhampton». Und Sampras verdankte seine Zusatz «Pistole» seinem schnellen Aufschlag.

«Tarzan Boy»

Dann wurde Federer von einem Journalisten gefragt, wer er am liebsten sein würde, wenn er einen Tag mit jemandem tauschen könnte. Die gleiche Frage habe er auch Belinda Bencic gestellt, und sie habe seinen Namen genannt. «Sicher kein anderer Tennisspieler», sagte Federer. «Vielleicht ein Musiker, um herauszufinden, wie es so auf der Bühne ist.» Am liebsten was? «Gitarrist und Sänger», so Federer. Als Einlaufmusik in Indian Wells hat er übrigens den Disco-Song «Tarzan Boy» gewählt. «Die Musik der Achtziger-Jahre war gar nicht so schlecht.»

Video: Der Matchball

Macht mit Kyle Edmund kurzen Prozess: Roger Federer entscheidet das Spiel gegen den Briten nach 63 Minuten mit der Rückhand. (Video: SRF)

Schliesslich erzählte Federer auch etwas aus dem Alltag seiner Kinder, die in Kalifornien auch dieses Jahr in der Nachbarschaft ihres Mietshauses in Indian Wells frischgepresste Grapefruit-Limonade verkaufen – und dabei ihren letztjährigen Ertrag schon klar übertroffen hätten, wie Federer sagte. «Sie haben dieses Jahr auch Tennisbälle von mir verkauft für die Stiftung – und das Geld sogar schon einbezahlt», erzählte er. «Ich bin sehr stolz auf sie.»

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.03.2019, 01:58 Uhr

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