Federers 13. Sieg in Serie, Djokovic gescheitert

Der Titelverteidiger erreicht in Indian Wells mit einem Tag Verspätung Runde 3. Djokovic unterliegt dem Japaner Taro Daniel.

Mit 18 Stunden Verspätung: Roger Federer gewinnt gegen Federico Delbonis. (Video: Tamedia/AP)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Roger Federer gewann die am Samstagabend abgebrochene Partie gegen Federico Delbonis (ATP 67) mit 18 Stunden Verspätung und einiger Mühe, aber ohne Satzverlust. Er steht nach dem 6:3, 7:6 (8:6) in Indian Wells in der 3. Runde. Dort trifft er am Montag (nicht vor 21 Uhr MEZ) erstmals auf den Serben Filip Krajinovic, der als Nummer 28 so gut klassiert ist wie nie zuvor.

«Ich habe selten eine Abendpartie nicht beenden können und musste am nächsten Tag zurückkommen», sagte Federer, der 2018 in 13 Partien noch ungeschlagen ist. «Zum Glück lag ich in Führung, deshalb gab es keine Panik. Aber ich musste mich an die neuen Bedingungen gewöhnen. Am Tag fliegen die Bälle schneller und springen höher ab. Es war wie eine neue Partie.» Für ihn sei es nur darum gegangen, die erste Hürde zu nehmen, «und das habe ich in zwei Sätzen geschafft, auch wenn es zuletzt noch gefährlich wurde.»

«Gegen Krajionvic wird alles anders»

Er sei schon etwas nervös gewesen vor der Partie gegen Delbonis, weil dieser ihn in Hamburg 2013 in der zuvor einzigen Begegnung besiegt hatte, bekannte Federer. «Ich hatte gehofft, dass ich gegen Harrison spielen müsste, weil ich ihn besser kenne und er mir besser liegen sollte.»

Federer spielt erstmals gegen den 26-jährigen Krajinovic, der letzten Herbst im Masters-Final von Paris-Bercy stand und dadurch in die Top 100 vorstiess. Inzwischen steht er in den Top 30. «Ich habe mit ihm schon trainiert, als er etwa 17 war, und schon damals beeindruckte er mich ziemlich», sagte Federer. «Ich war überrascht, dass er den Sprung nicht früher schaffte.»

Der Serbe spiele ganz anders als Delbonis. «Er ist ein Rechtshänder, spielt flach und mit vielen Longline-Bällen. Das wird eine ganz andere Partie. Aber sie sollte mir leichter fallen als jene gegen Delbonis.»

Djokovic fühlte sich wie ein Debütant

Bevor Federer zur Fortsetzung am Sonntagnachmittag auf den Court kam, hatte sich dort eine grosse Überraschung ereignet. Novak Djokovic, der in Indian Wells wie Federer schon fünfmal den Pokal gewann, unterlag in zweieinhalb Stunden dem 25-jährigen Japaner Taro Daniel, einem Qualifikanten und nur die Nummer 109 der Weltrangliste, der zuvor noch keinen Top-20-Spieler bezwungen hatte.

Djokovic begann stark und führte 5:2, ehe er den Satz doch noch verlor. Beim 6:7, 6:4, 1:6 hinterliess er phasenweise einen lamentablen Eindruck. Er bestritt sein erstes Turnier seit der Achtelfinal-Niederlage am Australian Open gegen den Südkoreaner Hyeon Chung.

«Für mich fühlte es sich an, als ob ich erstmals eine Partie auf der Tour spielen würde», sagte Djokovic. «Es war seltsam, ich verlor total meinen Rhythmus, alles. Ich hatte aber in den vergangenen Wochen auch einige gesundheitliche Probleme.»

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.03.2018, 23:25 Uhr

Artikel zum Thema

«Gates ist einfach ein heller Kopf»

Roger Federer äussert sich in Indian Wells beeindruckt über den Microsoft-Gründer, der ihn beim Match for Africa 5 unterstützte. Mehr...

Federer in Kalifornien vom Regen gestoppt

Der Weltranglistenerste führt in Indian Wells gegen Federico Delbonis beim Unterbruch 6:3, 2:2. Mehr...

Das Immobilien-Portal für Basel und die Region

Blogs

Politblog Eine Abstimmung kommt selten allein

Mamablog «Wir sind verantwortlich für diese Kinder»

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Unendlich: Die Kunstinstallation «Wald der nachhallenden Lichter» im Mori Building Digital Art Museum in Tokio. (21. Juni 2018)
(Bild: Shuji Kajiyama/AP Photo) Mehr...