Federer siegt und witzelt über Nebenjob seiner Kinder

Während ihr Vater am Tennisturnier von Indian Wells in den Achtelfinal vorstösst, haben die Zwillinge eine neue Einnahmequelle entdeckt.

Federers Kinder verkaufen Limonade: «Sie haben 70 Dollar verdient». Video: Tamedia/Tennis Channel

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Wie seit vielen Jahren hat Roger Federer im kalifornischen Golf- und Rentnerparadies Indian Wells auch dieses Jahr ein Haus gemietet, das gleiche wie im vergangenen Jahr. «Uns gefällt es hier, auch den Kindern. Und wir mögen eine gewisse Routine im Alltag», erzählte er nach dem 6:2, 6:1 über den Serben Filip Krajinovic (ATP 28). Auch seine Kinder sind von der Szenerie und dem guten Wetter angetan: «Sie springen in den Pool, amüsieren sich und verkaufen Limonade an der Strasse», erzählte er dem «Tennis Channel». Und mit sichtlichem Vaterstolz fügte er an: «Gestern haben sie 70 Dollar verdient.»

Roger Federer gewinnt in Indian Wells gegen Filip Krajinovic nach gerade mal 58 Minuten. (Video: Tamedia/AP)

Jim Courier, der die Fragen stellte, bemerkte darauf, da habe er ja eine gute Altersvorsorge. Worauf Federer sagte: «Die Nachbarn waren aber auch alle sehr grosszügig mit den Kindern.» Was Courier wiederum zur Bemerkung veranlasste, wahrscheinlich hätten seine zwei Zwillingspärchen – Leo und Lenny werden im Mai vier, Myla und Charlene im Juli neun – für diesen Betrag nur etwa fünf Gläser verkauft. «Wahrscheinlich ...», bestätigte Federer, der bedauerte, dass er selber nicht dabei war, weil er durch seinen Job den ganzen Tag verhindert war.

Mühelos zum 14. Saisonsieg in Folge

In diesem läuft es ihm weiterhin wunschgemäss. Beim 14. Sieg der Saison spielte er gegen Krajinovic deutlich stärker als am Wochenende im Spiel gegen den Linkshänder Federico Delbonis, das sich über zwei Tage hingezogen hatte. «Nach etwa vier Games wusste ich, wie er spielt», sagte der Weltranglistenerste, der nach einer 2:0-Führung erstmals gebreakt wurde, danach aber gegen den Serben unwiderstehlich auftrat, sehr viel variierte und viele Stoppbälle einstreute.

Bilder: Erfolgreiches Turnier für Federer und seine Kinder

Im Achtelfinal trifft Federer morgen Mittwoch wieder auf einen der vielen erfolgreichen Ungesetzten, die noch dabei sind, den Franzosen Jérémy Chardy (ATP 100). Gegen den 31-Jährigen führt er 3:1, doch nur sein bisher letzter Sieg, 2015 in Monte Carlo, kam einfach zustande. Bei den beiden anderen musste er über drei Sätze gehen, und dazwischen unterlag er dem Franzosen in Rom nach einem vergebenen Matchball. Um die Nummer 1 zu bleiben, muss Federer die Halbfinals erreichen. Im Viertelfinal würde er dann auf Chung Hyeon oder Pablo Cuevas treffen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.03.2018, 03:16 Uhr

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