Schuldenkrise

EFSF holt sich zu günstigen Konditionen zwei Milliarden Euro

Berlin Der Euro-Rettungsfonds EFSF hat sich erneut frisches Geld zu günstigen Konditionen geliehen.

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Er sammelte am Dienstag bei einer Versteigerung knapp zwei Milliarden Euro bei Investoren ein.

Diese begnügten sich mit einer durchschnittlichen Rendite von minus 0,024 Prozent für die Geldmarktpapiere mit einer sechsmonatigen Laufzeit. Die Anleger zahlen damit eine Prämie, um an die als besonders sicher geltenden Wertpapiere zu gelangen. Bei der vorigen Auktion im September lag die Rendite bei minus 0,018 Prozent.

Die Nachfrage gab etwas nach. Die Versteigerung war 2,4-fach überzeichnet, nachdem sie im September noch 2,8-fach überzeichnet war.

Der EFSF wurde im Frühsommer 2010 aus der Taufe gehoben. Er soll Euro-Länder wie Irland und Portugal mit Krediten versorgen, die weitgehend vom Kapitalmarkt abgeschnitten sind oder nur zu untragbar hohen Zinsen Geld bekommen. Papiere des EFSF werden von den grossen Ratingagenturen mit sehr guter Bonität bewertet.

Erstellt: 16.10.2012, 13:32 Uhr

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