Rohner: «Mir hat der Verzicht grossen Eindruck gemacht»

«Es war ein kurzfristig gefällter Entscheid», sagt Urs Rohner, VR-Präsident der Credit Suisse. Die Konzernleitung der Schweizer Bank hatte sich einen Teil des Bonus gestrichen.

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Die Credit Suisse hat in der Nacht auf Karfreitag überraschend mitgeteilt, dass die Konzernleitung um Tidjane Thiam auf 40 Prozent der Boni verzichten will. Verwaltungsratspräsident Urs Rohner erklärt in der «NZZ am Sonntag», wie es zu diesem Schritt kam.

Der Antrag von Thiam auf die Kürzung habe den Verwaltungsrat überrumpelt. «Logischerweise war dies ein kurzfristig gefällter Entscheid», sagte er in einem Interview. «Als der Antrag kam, war klar, dass wir schnell handeln müssen.» Mit dem Verzicht reduziert sich der Lohn der Konzernleitung um mehrere Millionen Franken. «Mir hat der Verzicht offen gesprochen grossen Eindruck gemacht», sagte Rohner. Er erwarte, dass der Vergütungsbericht an der Generalversammlung vom 28. April nun eine höhere Zustimmung erhält.

Der Stimmrechtsberater Ethos will in der kommenden Woche entscheiden, ob die Opposition gegen die Vergütung beibehalten wird. Präsident Dominique Biedermann sagte aber in der «NZZ am Sonntag», der Verzicht habe keinen Einfluss auf die Wahlempfehlung: «Wir stellen uns nach wie vor gegen eine Wiederwahl von VR-Präsident Urs Rohner sowie von Vizepräsident Richard Thornburgh.» (foa)

Erstellt: 16.04.2017, 07:01 Uhr

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