Erste Schweizer Krypto-Bank ist in den Startlöchern

Seba Crypto heisst die erste Krypto-Bank des Landes. Die notwendigen Mittel für eine Lizenz hat sie sich schon beschafft.

Blick auf die Stadt Zug: In der Zentralschweiz ist das erste Krypto-Institut des Landes beheimatet.(8. April 2015)

Blick auf die Stadt Zug: In der Zentralschweiz ist das erste Krypto-Institut des Landes beheimatet.(8. April 2015) Bild: Anthony Anex/Keystone

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Die Seba in Zug wird von namhaften Investoren unterstützt und strebt eine Banklizenz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) an. Dafür hat sich die erste Schweizer Krypto-Bank schon einmal 100 Millionen Franken beschafft.

Seba will laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag eine Brücke zwischen den traditionellen und Krypto-Finanzmärkten schlagen. Ziel sei es, Krypto- und Blockchain-Produkte und Dienstleistungen im Rahmen einer einfach zu verwendenden und umfassend bewilligten Banking-Lösung auf den Markt zu bringen. Die Produkte sollen Privatpersonen und institutionellen Anlegern offenstehen.

Das Unternehmen stehe für die Beantragung einer Bank- und Effektenhändlerbewilligung bereits in Kontakt mit der Finma, hiess es weiter. Das Projekt hat für sein Vorhaben bereits 100 Millionen Franken eingesammelt. Die Gelder stammen der Mitteilung zufolge von Schweizer und internationalen institutionellen und privaten Investoren.

Das Projekt hat viel Branchenprominenz an Bord. Zu den Personen, die hinter Seba Crypto stehen, zählen etwa Guy Schwarzenbach, Jack Chung von der Wagniskapital-Firma Summer Capital und Andreas Amschwand, designierter Verwaltungsratspräsident von Seba und früherer UBS Global Head of Foreign Exchange and Money Market. (fal/sda)

Erstellt: 27.09.2018, 08:57 Uhr

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