Hausdurchsuchung bei Fahrlehrern im Wallis

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen den Fahrlehrerverband Oberwallis eröffnet.

Ein Fahrlehrer erklärt einem Fahrschüler den Kreisverkehr.

Ein Fahrlehrer erklärt einem Fahrschüler den Kreisverkehr. Bild: Keystone

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Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen den Fahrlehrerverband Oberwallis und dessen Mitglieder eröffnet. Im Zentrum stehen Anhaltspunkte, wonach Preisabsprachen getroffen worden sein sollen.

Die am 5. März eröffnete Weko-Untersuchung richtet sich gegen den Fahrlehrerverband Oberwallis und dessen Aktivmitglieder. Beim Fahrlehrerverband Oberwallis sei eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden, teilte die Weko am Montag mit.

Die mutmasslichen Preisabsprachen sollen bei Autofahrstunden und dem Verkehrskundeunterricht im Oberwallis getroffen worden sein. Es werde nun geprüft, ob der Fahrlehrerverband Oberwallis und seine Aktivmitglieder tatsächlich unzulässige Wettbewerbsabreden getroffen hätten, schreibt die Weko.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Weko gegen Fahrlehrer vorgeht: Im Jahr 2000 hat sie die Preisabsprachen des Freiburger Fahrlehrerverbandes für unzulässig erklärt. Dieser hatte gleich über die Statuten angeordnet, wie hoch die Preise für die Fahrstunden sein dürfen. Die Folge: Zwei Drittel der Anbieter verlangten für eine 50-minütige Lektion 80 Franken.

Erstellt: 12.03.2018, 09:18 Uhr

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