Die interaktive Arbeitslosengrafik

Ist Ihr Kanton, Geschlecht und Alter besonders stark betroffen? Mit dieser interaktiven Grafik können Sie die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen vergleichen.



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Meist ist in den Medien nur von der gesamtschweizerischen Arbeitslosenquote die Rede. Doch wie sieht es in Ihrem Kanton aus? Sind die Frauen stärker betroffen als die Männer? Und wie verhält es sich mit den Ausländern? Solche Fragen lassen sich neuerdings schnell beantworten – dank unserer interaktiven Grafik. Sie basiert auf den offiziellen Arbeitslosenzahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), die wir in Zusammenarbeit mit Mario Nowak von der Forschungsstelle «Sotomo» aufbereitet haben. Die Grafik wird monatlich aktualisiert und ist damit stets auf dem neusten Stand.

Auf der rechten Seite können Sie anklicken, welche Kantone Sie vergleichen möchten. Die Linie für die gesamtschweizerische Arbeitslosigkeit ist bereits standardmässig eingestellt, kann aber ebenso wie jene der Kantone weg- und wieder angeklickt werden. Mit einer Spezialfunktion lassen sich auch alle Kantone zusammen ein- und ausblenden.

Wenn Sie mit dem Cursor über die Linien fahren, zeigt Ihnen der Browser die Legende und die entsprechende Arbeitslosenquote an. Beim Internet Explorer – vor allem bei älteren Versionen – sind die Funktionen eingeschränkt. Am besten nutzen Sie Chrome, Firefox oder Safari.

Auffallendes im Kanton Genf

Unter der Grafik können Sie einstellen, welche Gruppen Sie vergleichen möchten: etwa nur die Frauen, Schweizer und Ausländer, verschiedene Altersklassen oder die Gesamtbevölkerung.

Der Vergleich zeigt, dass die Westschweizer Kantone und das Tessin stärker von Arbeitslosigkeit betroffen sind als die Deutschschweiz. «Sie haben mit Frankreich und Italien Nachbarn in relativ schwacher Verfassung», sagt Bernhard Weber, Arbeitsmarktexperte beim Seco. Das wirkt sich auf die Schweizer Zulieferer aus. Hinzu kommen strukturelle Unterschiede. So geniesst etwa die Berufsbildung in der Deutschschweiz einen höheren Stellenwert, was laut Seco zu tieferen Arbeitslosenquoten führt.

Auffallend ist auch der Rückgang der Arbeitslosenquoten in den Kantonen Genf, Neuenburg und Jura im Jahr 2011. Dies erklärt sich insbesondere dadurch, dass für diese «Krisenregionen» bis Ende März 2011 eine längere Bezugsdauer für Arbeitslosengelder galt. Danach wurde die Spezialregelung durch eine Gesetzesrevision aufgehoben. Mit dem Effekt, dass die Arbeitslosenquote in diesen Regionen stärker sank als in anderen Kantonen. Als arbeitslos zählt in der Statistik des Seco nämlich nur, wer bei den regionalen Arbeitsvermittlungsämtern (RAV) registriert ist. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.02.2014, 08:09 Uhr

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