Arbeitslosigkeit bleibt auf tiefem Niveau

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Schweizer Stellenmarkt deutlich entspannt. Am markantesten zeigt sich dies bei der Jugendarbeitslosigkeit.

Stagnierende Arbeitslosenquote: Ein RAV-Standort in Bern. (Archiv)

Stagnierende Arbeitslosenquote: Ein RAV-Standort in Bern. (Archiv) Bild: Peter Klaunzer/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In der Schweiz verharrt die Arbeitslosigkeit auf tiefem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine deutliche Entspannung auf dem Arbeitsmarkt.

Im Juli stagnierte die Arbeitslosenquote auf 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Juni waren 323 Personen mehr bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet. Zum Vorjahr hat die Arbeitslosigkeit indes deutlich um 5384 Personen abgenommen (-3,9 Prozent), wie aus der Mitteilung des Staatssekretariats fürs Wirtschaft (Seco) vom Dienstag hervorgeht.

4124 Personen weniger

Besonders die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-jährige) fiel zum Juli 2016 markant um 1444 Personen oder 8,4 Prozent. Auch bei den Langzeitarbeitslosen ist ein deutlicher Rückgang um 899 Personen oder 3,7 Prozent feststellbar. Gleichzeitig waren zum Vorjahr 4124 Personen (-2,1 Prozent) weniger auf Stellensuche. (chi/sda)

Erstellt: 08.08.2017, 08:42 Uhr

Artikel zum Thema

Die interaktive Arbeitslosengrafik

Ist Ihr Kanton, Geschlecht und Alter besonders stark betroffen? Mit dieser interaktiven Grafik können Sie die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen vergleichen. Mehr...

MEI-Umsetzung: Meldepflicht gilt ab fünf Prozent Arbeitslosigkeit

Der Bundesrat hat im Rahmen der MEI-Umsetzung Eckwerte für die Steuerung der Zuwanderung festgelegt. Drei von zehn Neubesetzungen sollen betroffen sein. Mehr...

Kommentare

Das Immobilien-Portal für Basel und die Region

Die Welt in Bildern

Einfach mal blau: Zwei Kormorane schwimmen im Morgennebel auf einem See in Kathmandu. (11. Dezember 2017)
(Bild: Navesh Chitrakar) Mehr...