Migros ruft Eier wegen Salmonellen zurück

In von der Migros verkauften Eiern sind Salmonellen nachgewiesen worden. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

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Der Grossverteiler Migros ruft Eier zurück, nachdem in einem Produktionsbetrieb Salmonellen festgestellt worden sind. Möglicherweise kontaminierte Eier wurden in Filialen der Genossenschaften Aare sowie in der Westschweiz verkauft. Sie sollten nicht gegessen werden.

Vom Verdacht betroffen sind Eier mit dem aufgedruckten Code 1-CH-231, wie der Migros-Genossenschafts-Bund am Freitagabend mitteilte. Sie können in Packungen verschiedener Grösse mit Eiern aus Boden- und Freilandhaltung enthalten sein, und sie können unterschiedliche Grössen haben.

Kaufpreis Rückerstattung

Verkauft wurden die Eier in Migros-Filialen der Genossenschaften Aare, Neuenburg-Freiburg, Genf und Waadt. Nach Angaben des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sind ausschliesslich braune Eier betroffen.

Die möglicherweise mit Salmonellen kontaminierten Eier sollten nicht gegessen werden, warnt die Migros. Werden sie in eine Migros-Filiale zurückgebracht, wird der Kaufpreis zurückerstattet.

Wer nach dem Eier-Konsum Übelkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen hat, sollte einen Arzt konsultieren. Der Produktionsbetrieb, auf dem die Salmonellen bei einer Stichprobe nachgewiesen worden waren, wurde gesperrt. (kaf/sda)

Erstellt: 06.10.2017, 18:43 Uhr

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