Easyjet will Höhenflug am EuroAirport fortsetzen

60 Prozent aller Passagiere am EuroAirport fliegen mit Easyjet. Die Fluggesellschaft will diesen Anteil weiter ausbauen und plant neue Destinationen.

Neun Flugzeuge hat Easyjet in Basel stationiert. Eine zehnte Maschine könnte ab 2018 folgen.

Neun Flugzeuge hat Easyjet in Basel stationiert. Eine zehnte Maschine könnte ab 2018 folgen.

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Der britische Billigflieger Easyjet will seinen Höhenflug am Flughafen Basel-Mülhausen fortsetzen: Für das laufende Jahr strebt die Airline am EuroAirport ein Wachstum um fünf Prozent auf rund 4,8 Millionen Fluggäste an.

Neben höheren Frequenzen auf bestehenden Strecken und mehr Sitzen in einem Teil der Flugzeuge sollen auch neue Destinationen für weiteren Schub sorgen. Die Zahl der Strecken ab Basel-Mülhausen steigt mit Biarritz in Frankreich und Dubrovnik in Kroatien auf 56, wie der für die Schweiz zuständige Easyjet-Manager Thomas Haagensen am Mittwoch vor den Medien sagte.

30 Millionen Passagiere am EAP seit 2005

Das Streckennetz ist aus Sicht Haagensen einer der Erfolgsfaktoren von Easyjet auch am binationalen Flughafen Basel-Mülhausen. Diesen fliegt der britischer Carrier seit Juni 2005 an. Mehr als die Hälfte der Destinationen, die vom EAP angeflogen werden, bedient die britische Airline exklusiv.

Von den 7,8 Passagieren, die letztes Jahr den Flughafen benützt haben, entfallen über 60 Prozent auf Easyjet. Seit dem Start in Basel hat die Airline in Basel-Mülhausen 30 Millionen Passagiere verzeichnet. 2016 waren es 4,6 Millionen. Von diesen stammen 55 Prozent aus der Schweiz, 25 Prozent aus Frankreich und 20 Prozent aus Deutschland. Für Haagensen ist Basel-Mülhausen eine wichtige Destination mit noch grossem Potential. Zur künftigen Entwicklung des Streckennetzes hielt er sich jedoch bedeckt. Es gebe aber noch viele Städte und Stranddestinationen, die von Basel-Mülhausen angeflogen werden könnten. Dazu gebe es eine lange Liste.

Vorerst neun Flugzeuge in Basel-Mülhausen.

Offen liess Haagensen auch die Frage, wann Easyjet am EAP ein zehntes Flugzeug stationiert. Entsprechende Pläne hatte die Airline wegen des nunmehr faktisch beigelegten Streits zwischen Frankreich und der Schweiz um das Steuerregime am Flughafen sistiert.

Mit dem Kompromiss im Steuerstreit könne Easyjet leben, sagte Haagensen. Dank der nötigen Sicherheit könne die Airline ihre früheren Pläne nun wieder anschauen. Eine zusätzliche Maschine gebe es für Basel-Mülhausen aber frühestens 2018. Derzeit beschäftigt Easyjet am EAP rund 340 Angestellte. (amu/sda)

Erstellt: 15.02.2017, 14:32 Uhr

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