HP-Akkus können sich überhitzen und brennen

HP hat weltweit mehrere Computermodelle zurückgerufen, weil sie für die Nutzer eine Brandgefahr seien.

Die gefährlichen Akkus sind in den Geräten fest verbaut und können nicht von den Kunden ausgetauscht werden: HP-Hauptquartier in Palo Alto, Kalifornien. (Archivbild)

Die gefährlichen Akkus sind in den Geräten fest verbaut und können nicht von den Kunden ausgetauscht werden: HP-Hauptquartier in Palo Alto, Kalifornien. (Archivbild) Bild: Josh Edelson/AFP

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Wegen leicht entflammbarer Akkus hat der US-Technologiekonzern HP weltweit mehrere Computermodelle zurückgerufen. Die Lithium-Ionen-Akkus könnten sich überhitzen und seien daher für ihre Nutzer eine Brandgefahr.

So begründete das Unternehmen am Donnerstag auf seiner Webseite die Rückrufaktion. Viele der betreffenden Akkus seien in den Geräten fest verbaut, so dass sie nicht von den Kunden selbst ausgetauscht werden könnten, hiess es weiter.

Mehrere Modelle betroffen

Die potenziell gefährlichen Akkus wurden den Angaben zufolge in die Modelle Probook, Envy, Pavilion, Zbook, Studio G3 und HP 11 eingebaut, die in den vergangenen zwei Jahren weltweit verkauft wurden. Allein in den USA seien 50'000 Geräte betroffen. Ausserdem seien die Akkus auch einzeln verkauft oder beim Ersetzen alter Akkus verwendet worden.

Die betroffenen Kunden würden nun verständigt. Der Austausch der Akkus erfolge kostenlos. In der Zwischenzeit sollten die Geräte nur in der sicheren Betriebsweise mit eingestecktem Netzstecker eingeschaltet werden.

HP hatte sich 2015 von Hewlett-Packard abgespalten. Das Unternehmensgeschäft firmiert nun unter dem Namen Hewlett-Packard Enterprise. (chk/sda)

Erstellt: 05.01.2018, 02:24 Uhr

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