Rivella Grün sorgt für Rekordergebnis im Ausland

Rivella konnte seinen Umsatz im Ausland um 21 Prozent steigern. Dazu beigetragen hat der Rivella-Durst in den Niederlande. Diesen Erfolg will der Getränkehersteller nun mit einer neuen Version ausbauen.

Bald wird es ein neues Rivella geben - jedoch nur fürs Ausland: Rivella-Lastwagen in Rothrist.

Bald wird es ein neues Rivella geben - jedoch nur fürs Ausland: Rivella-Lastwagen in Rothrist. Bild: Keystone

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In der Schweiz und im Ausland wurde im vergangenen Jahr mehr Rivella getrunken. Der Getränkehersteller mit Sitz in Rothrist AG konnte den Absatz und den Umsatz steigern. Im Ausland wurde sogar ein Rekordergebnis erzielt.

Ausserhalb der Schweiz konnte Rivella den Umsatz um 21 Prozent steigern. Mittlerweile würde jedes vierte Rivella im Ausland getrunken, teilte das Unternehmen mit.

Vor allem in Holland wurde mehr verkauft. Eine auf den Geschmack der holländischen Konsumenten abgestimmte Rivella-Grüntee-Version trug dazu bei. Um in Holland weiter zu wachsen, will das Unternehmen dort zudem ein Rivella Cranberry einführen, eine Version, die es in der Schweiz nicht zu kaufen gibt.

Keine Produktions-Verlagerung

Dort, im weiterhin wichtigsten Markt, konnte Rivella den Umsatz um rund 3 Prozent steigern. Damit habe das Unternehmen zu den am stärksten wachsenden Unternehmen auf dem Schweizer Getränkemarkt gehört, schrieb Rivella.

Neue Produkte wie das Vitamin-D-Getränk Michel Sunshine sowie Rivella Pfirsich und Rhabarber trugen zu dem Wachstum in der Schweiz bei. Rivella bezeichnete die Einführung der Pfirsich- und Rhabarber-Versionen als erfolgreich.

Insgesamt - Ausland und Inland zusammengenommen - konnte Rivella den Umsatz um 4,1 Prozent auf 145,6 Millionen Fr. steigern. Das Unternehmen verkaufte Getränke im Umfang von 105,2 Millionen Litern, was gegenüber dem Vorjahr ein Absatzplus von 1,5 Prozent entspricht.

Eine Verlagerung der Produktion ins Ausland sei trotz des starken Frankens kein Thema, schreibt Rivella zudem. Derzeit würden am Firmensitz in Rothrist 20 Millionen Fr. in eine neue Abfüllanlage investiert, die im Frühling in Betrieb genommen werden soll. (kpn/sda)

Erstellt: 17.03.2015, 10:47 Uhr

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