Skigebiet Klosters-Madrisa droht ohne neues Geld das Aus

Die Gesellschaft ist in finanzieller Schieflage und braucht dringend Geld.

Was romantisch aussieht, ist in Wirklichkeit in finanzieller Schieflage: Skigebiet Klosters-Madrisa.

Was romantisch aussieht, ist in Wirklichkeit in finanzieller Schieflage: Skigebiet Klosters-Madrisa. Bild: Arno Balzarini/Keystone

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Gemäss Liquiditätsplanung resultiere bis Ende 2018 eine Finanzierungslücke von knapp zwei Millionen Franken, schrieb Verwaltungsratspräsident Roger Kunz im neuesten Jahresbericht 2017/18, der am Montag verteilt wurde. Sofern es nicht gelinge, die Lücke zeitnah zu schliessen, sei die Fortführung der Gesellschaft ernsthaft gefährdet.

Laut Angaben von Kunz hat der Verwaltungsrat der Klosters-Madrisa-Bergbahnen deshalb nach der Phase der hohen Investitionen einen Marschhalt angeordnet. Künftig wolle er den Fokus auf die betriebliche Effizienz legen, um die langfristigen Ziele zur Sicherung einer «nachhaltigen Unternehmensentwicklung» zu erreichen, hiess es.

Fast eine Million Verlust

Die Bergbahnen haben zwar die Einnahmen im Personentransport als auch in der Gastronomie im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Allerdings fielen auch die Personal- und übrigen Betriebskosten markant höher aus als veranschlagt. Zudem stiegen die Abschreibungen stark an, was ebenfalls auf die Rechnung durchschlug.

Bei einem Betriebsertrag von total 7,8 Millionen Franken schaute per Saldo ein Verlust in der Erfolgsrechnung von etwas über 900'000 Franken heraus. Das Minus wird verrechnet mit dem Bilanzgewinn, welcher sich entsprechend reduziert, von 1,1 Millionen Franken auf noch 236'000 Franken. (cpm/sda)

Erstellt: 27.08.2018, 15:17 Uhr

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