ABB zieht 640-Millionen-Auftrag aus Indien an Land

Das Schweizer Unternehmen wird eine 1830 Kilometer lange Leitung bauen, die 80 Millionen Menschen mit Strom versorgen soll.

Das Firmenlogo an einer Pressekonferenz in Zürich am 3. Februar 2015.

Das Firmenlogo an einer Pressekonferenz in Zürich am 3. Februar 2015. Bild: Ennio Leanza/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat zusammen mit dem nationalen indischen Netzbetreiber Powergrid einen Grossauftrag an Land gezogen. Für 640 Millionen Dollar soll das Schweizer Unternehmen Teile für eine 1830 Kilometer lange Stromleitung in Indien bauen.

Die 800 Kilovolt-Leitung werde Raigarh in Zentralindien mit Pugalur im Gliedstaat Tamil Nadu im Süden des Landes verbinden, teilte ABB am Dienstag mit. Mit der Leitung könnten 80 Millionen Menschen mit Strom versorgt werden.

Bau soll bis 2019 dauern

Wenn viel Windenergie in Tamil Nadu anfällt, wird der Strom von Süden nach Norden geleitet. Bei schwachen Winden wird Elektrizität von Kraftwerken im Norden in den Süden transportiert.

ABB liefert dabei nicht die Leitung selbst, nachdem der Konzern dieses Geschäft vor kurzem verkauft hat. Geliefert würden vielmehr die Übertragungsstationen mit Transformatoren, Umwandlern, Kühl- und Kontrollsystemen. Der Bau der Leitung soll 2019 abgeschlossen sein. (sep/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 17:29 Uhr

Artikel zum Thema

Stromsparte bleibt Teil von ABB

Der Industriekonzern gibt dem Drängen der Investoren nicht nach und verschärft gleichzeitig den Sparkurs. Mehr...

ABB-Konzern mit deutlichem Auftragsrückgang

Der Industriekonzern ABB verliert auch im dritten Quartal an Umsatz und Gewinn. Der Auftragseingang liegt sogar deutlich unter Vorjahr. Nun muss ein neuer Finanzchef ans Ruder. Mehr...

Paid Post

DSLR-Kamera gewinnen

Halten Sie besondere Momente mit einer Spiegelreflexkamera von Canon für immer fest.

Kommentare

Die Welt in Bildern

Wer wird Präsident? Ein traditionell gekleideter Chilene, ein sogenannter Huaso, verlässt nach seiner Stimmabgabe in Santiago die Wahlkabine. (19. November 2017)
(Bild: Esteban Felix/AP) Mehr...