Julius Bär steigert Gewinn

Der Vermögensverwalter spricht von einem «anspruchsvollen Umfeld».

Die Bankengruppe ist gut unterwegs: Julius Bär.

Die Bankengruppe ist gut unterwegs: Julius Bär. Bild: Denis Balibouse/Reuters

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Die Julius Bär Gruppe hat im ersten Semester 2018 die Gewinnzahlen weiter klar gesteigert. Der Vermögensverwalter hat zudem weitere klare Neugeldzuflüsse verzeichnet, wobei die neuen Gelder vor allem von Kunden aus der Schweiz, Europa und Asien stammten. Allerdings hat die Gruppe eine Abkühlung des Marktes gegen Ende des ersten Halbjahres zu spüren bekommen. Die Kundenvermögen gingen gegenüber dem Stand von Ende April gar leicht zurück.

Der (bereinigte) Konzerngewinn für die ersten sechs Monate stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 19 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 480 Millionen Franken, wie der Vermögensverwalter am Montag mitteilte.

CEO Bernard Hodler spricht in der Medienmitteilung von einem «anspruchsvollen Umfeld». Die Märkte hätten das erste Halbjahr angesichts möglicher Auswirkungen handelspolitischer Spannungen und eines bevorstehenden Endes der quantitativen Lockerung eher verhalten beendet. Er bleibe aber zuversichtlich, dass die Bank ihre Ziele bezüglich Nettozuflüssen und Kosteneffizienz dieses Jahr erreichen werden.

Zum Semesterende verwaltete die Bank Vermögen in der Höhe von 400 Milliarden Franken, leicht weniger als noch per Ende April 2018 (401 Milliarden), aber rund 3 Prozent mehr als per Ende 2017. Insgesamt flossen der Bank in den ersten sechs Monaten 9,9 Milliarden Franken zu gegenüber 10,2 Milliarden im gleichen Vorjahreszeitraum. Das entsprach einer Zuflussrate aufs Jahr von 5,1 Prozent, womit die Bank etwa in der Mitte ihres Zielbereichs von 4-6 Prozent lag.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Vermögensverwalter die Konsenserwartungen mehrheitlich leicht übertroffen. (sda)

Erstellt: 23.07.2018, 07:56 Uhr

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