Schweizer Börse eröffnet Untersuchung gegen Kantonalbank

Die Genfer Kantonalbank soll Dividenden falsch gemeldet und die Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten zu spät gemeldet haben.

Der Sitz der Genfer Kantonalbank (Banque Cantonale de Geneve, BCGe) aufgenommen am 27. August 2003. (Archiv/Keystone/Laurent Gillieron)

Der Sitz der Genfer Kantonalbank (Banque Cantonale de Geneve, BCGe) aufgenommen am 27. August 2003. (Archiv/Keystone/Laurent Gillieron)

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Wegen möglicher Verletzung der Regelmeldepflichten hat die Six Exchange Regulation eine Untersuchung gegen die Genfer Kantonalbank eröffnet, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Six Exchange Regulation ist von der Schweizer Börse (Six Exchange) mit der Überwachung und Durchsetzung der Pflichten all jener Unternehmen betraut, deren Aktien an der Börse gehandelt werden.

Die Genfer Kantonalbank soll im vergangenen April Dividendenmeldungen falsch gemeldet sowie die Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten verspätet gemeldet haben. In diesem Zusammenhang stehe nun die Eröffnung der Untersuchung, heisst es in der Mitteilung.

Dabei sei offen, wie lange das Untersuchungsverfahren dauern soll. Zum laufenden Verfahren erteilt die Börse keine Auskünfte; sie will aber informieren, sobald das Verfahren abgeschlossen sei. (sda)

Erstellt: 06.10.2017, 09:08 Uhr

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