Ebola-Patient kann Genf bald verlassen

Zwei Wochen lang wurde ein kubanischer Ebola-Patient im Genfer Universitätsspital behandelt. Laut Kubas Gesundheitsministerium kann das Virus nicht mehr im Körper des Mannes festgestellt werden.

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Der vor zwei Wochen im Genfer Universitätsspital (HUG) eingelieferte kubanische Ebola-Patient kann offenbar bald schon nach Hause reisen. Der 43-jährige Arzt aus Kuba befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand, teilte das kubanische Gesundheitsministerium mit.

Die durchgeführten Tests bestätigten, dass sich das Virus nicht mehr in den Körperflüssigkeiten des Patienten befinde. Deshalb dürfe der Kubaner bald das Spital verlassen, wo er seit dem 21. November behandelt wird, hiess es weiter in der Mitteilung aus Havanna, welche die Nachrichtenagentur AFP verbreitete.

Der Genfer Kantonsarzt Jacques-André Romand bestätigte auf Anfrage, dass es dem Patienten «besser gehe». Eine Medienmitteilung werde am Samstagmorgen publiziert, sagte Romand weiter, ohne nähere Angaben zu den Informationen aus Kuba zu machen.

Der kubanische Arzt hatte sich bei seinem Einsatz in Sierra Leone mit dem Ebola-Erreger infiziert. In Genf war er einer Spezialbehandlung mit einem Experimentalmittel unterzogen worden. (kpn/sda)

Erstellt: 05.12.2014, 22:04 Uhr

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