So entstehen Superkeime – und was die Schweiz dagegen tut

Als eine der «grössten Gefahren weltweit» bezeichnete Johann Schneider-Amman die zunehmende Antibiotikaresistenz von Bakterien. Auch die UNO reagiert.

Erstmals steht ein globales Gesundheitsproblem auf der internationalen Agenda der Vereinten Nationen: Die UNO-Vollversammlung verabschiedete gestern eine Erklärung, in der sich ihre Mitgliedsstaaten zu strengeren Regulierungen von Antibiotika bekennen. Jedes Land soll demnach einen eigenen Aktionsplan gegen Antibiotikaresistenzen ausarbeiten – ein Problem, das zunehmend auch die Schweiz betrifft.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann bezeichnete die Antibiotikaresistenz am UNO-Gesundheitsgipfel in New York persönlich als eine der grössten Gefahren weltweit. Wenn nichts unternommen werde, drohe ein Massensterben an Infektionen wie vor 100 Jahren, warnte er. Doch wie gross ist die Gefahr durch Antibiotikaresistenzen für uns wirklich? Wir fassen die wichtigsten Informationen über das Problem zusammen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.09.2016, 18:14 Uhr

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