Weil die Welt gefährlich ist: Tierschützer wollen Katzen einsperren

Die Tierschutzorganisation Peta fordert Katzenbesitzer auf, ihre Tiere nicht mehr aus der Wohnung zu lassen. Denn draussen könnten sie sterben.

Katzen begeben sich beim Freigang in Todesgefahr, warnen die Tierschützer.


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Die Welt ist gefährlich. Draussen, an der freien Luft, gibt es viele Möglichkeiten, einen frühen Tod zu finden. Das macht der Tierschutzorganisation Peta Sorgen, jene Organisation, die sich für ethische Behandlung der Tiere einsetzt. In den USA sorgen die Tierschützer nun mit einem dramatischen Video für Kopfschütteln. Es zeigt die Welt aus Sicht einer Katze. Das arme Tier verlässt die sichere Wohnung und streunt durch die Gegend. Dort lauern viele Gefahren. Beispielsweise Frauen, die es mit Fussstritten eindecken. Oder Männer, die es fangen wollen. Hunde. Und natürlich Autos!

Für die sensiblen Tierschützer verfolgen mit dem Video eine klare Botschaft: Katzen müssen geschützt werden. Vor der Welt. Oder in den Worten von Peta: «Jeden Tag gehen Katzen, die nach draussen gelassen werden, verloren, werden verletzt oder gar getötet. Behalten sie ihre Katze drinnen.»

Peta empfiehlt den Freigang der Katze nur mit Leine. Ansonsten seien Katzen in der Wohnung besser aufgehoben. Nur eingesperrte Tiere sind sichere Tiere. Dieser Logik ist wenig entgegenzusetzen. Ausser vielleicht die Würde der Tiere. Die Tierschützer machen sich aber vermutlich viel weniger Sorgen um die Katzen als um jene Vögel oder Mäuse, die von den Raubtieren gefressen werden. Milliarden von ihnen fallen den Katzen weltweit jährlich zum Opfer.

Weil wegen Fleischessern, ob Mensch oder Haustier, Tiere sterben müssen, setzt sich Peta für einen vegetarischen respektive veganen Lebensstil ein. Auch für Hunde und Katzen. (amu)

Erstellt: 15.11.2017, 14:59 Uhr

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