Solar Impulse wird in Monaco gesteuert

Betrand Piccard und Prinz Albert II. von Monaco weihen die Kommandozentrale für das Unternehmen Weltumrundung mit dem Solarflugzeug Solar Impulse 2 ein.

Das Herz der Mission: Die Kontrollzentrale in Monaco wird «Solar Impulse 2» überwachen und unterstützen.
Video: Anja Metzger

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Begleitet von einer Motorradbrigade der Polizei Monacos ist Prinz Albert II. am Dienstag morgen kurz vor 11 Uhr am Hafen angelangt, um gemeinsam mit Bertrand Piccard und André Borschberg das neue Monaco Control Center (MCC) einzuweihen. In diesem mit reichlich Computerbildschirmen ausgestatteten Kontrollturm wird die anfang März in Abu Dhabi startende Weltumrundung des Solarflugzeuges Solar Impulse 2 gesteuert. Rund 30 Ingenieure, Mathematiker und Meteorologen werden von hier aus das Unternehmen der beiden Schweizer Flugpioniere überwachen und leiten.

Wieso wurde das Nervenzentrum des Unternehmens ausgerechnet im Fürstentum installiert? «In der Schweiz kennt man uns schon sehr gut», sagte Bertrand Piccard vor einer Hundertschaft von Journalisten. «In einem Laden richten Sie das Schaufenster schliesslich auch gegen aussen.» Als Hauptgrund hob der Waadtländer jedoch vor allem die «gemeinsamen Werte» und «die Sorge um die Umwelt» hervor, welche der Fürst mit der Equipe von Solar Impulse teile.

«Den Himmel erobern, ohne die Erde zu schädigen»

Während des fünf- bis sechsmonatigen Unternehmes wird die Crew auch in Monaco in nächster Nähe der Kommandozentrale logieren. «Wir sind glücklich, dass wir an diesem menschlichen und technologischen Abenteuer teilnehmen dürfen», sagte der Prinz. «Es geht darum, den Himmel zu erobern, ohne unserer Erde Schaden zuzufügen.»

Das MCC ist auf einer Etage des Auditoriums Rainier III installiert und wird das Herz der Unternehmung werden. «Alles passiert in diesem Saal», erklärt André Borschberg, CEO von Solar Impulse. «Hier wird entschieden, wann wir starten und welche Route wir nehmen und hier wissen wir auch immer, wo wir uns befinden.»

Das MCC wird aber nicht nur die Kommandozentrale sein, sondern auch das Pressezentrum sowie der Ort, wo zum Beispiel Exkursionen von Schulen empfangen werden. Auch die verschiedenen Sponsoren und andere Partner sollen hier empfangen werden. Als letzter Partner konnte Moët Hennessy gewonnen werden, ein führender Anbeiter von Wein und Schaumweinen. Das Unternehmen hat gleich gegenüber dem MCC eine Lounge eingerichtet. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.02.2015, 16:29 Uhr

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